Bevölkerungsstrukturen sind im ständigen Wandel. So nahm die Anzahl an kleinen Haushalten In New York City in den vergangenen Jahren drastisch zu. Die Stadtregierung regierte darauf mit einem Wettbewerb zur Entwicklung neuer Haustypen.

In New York City gibt es derzeit 1,8 Millionen Ein- und Zweipersonenhaushalte. Demgegenüber stehen ständig steigende Mieten und lediglich eine Million Studios und Einzimmerwohnungen. Angesichts dieses Missverhältnisses startete der New Yorker Bürgermeister Bloomberg im Sommer 2012 adAPT NYC. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb für die Schaffung kleinerer Wohneinheiten.

Mit den derzeitigen Wohnbaugesetzen kann nicht auf die demografischen Verschiebungen reagiert werden, weil sie den Bau kleiner Wohneinheiten verhindern. Durch adAPTNYC sollen neue Wohnungen geschaffen werden, die kleiner als 30 Quadratmeter sind. In einem stadteigenen Gebäude im Viertel Kips Bay auf Manhattan startet das Pilotprojekt.

Auch in Österreich ist ein überproportional starker Anstieg der Einpersonenhaushalte festzustellen. Dazu kommen die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Immobilienpreise. In einem Mini-Appartement zu wohnen, ist nicht jedermanns Sache. Viele haben die Erfahrung bereits gemacht, die erste eigene Wohnung ist selten sonderlich groß. Es gibt mittlerweile aber einige kreative Ideen, das Wohnen auf engem Raum möglichst angenehm zu gestalten.

Das Unternehmen Smartspace unterhält in San Francisco, der Stadt mit den höchsten Mieten in den USA, mittlerweile zwei Mini-Appartment Wohnanlagen. Um das Leben auf kleinem Raum möglichst angenehm zu gestalten folgte Smartspace mehreren Richtlinien: Der Wohnraum muss in mehrere Teile getrennt werden können, frische Luft muss durch die Wohnung strömen können, im Badezimmer sollten sich zwei Personen möglichst ungehindert bewegen können und im Essbereich können mindestens drei Personen untergebracht werden.

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