Programmierbare Thermostate an den Heizungen sparen mindestens 10 Prozent der Heizenergie für die Raumtemperatur. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Öko-Instituts Freiburg. Vorteile programmierbarer Heizungsthermostate Die Räume zu…

Programmierbare Thermostate an den Heizungen sparen mindestens 10 Prozent der Heizenergie für die Raumtemperatur. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Öko-Instituts Freiburg.

Vorteile programmierbarer Heizungsthermostate

Die Räume zu beheizen mache 70 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Privathaushalten aus. Hier liegt ein riesiges Einsparpotential. Der Einbau programmierbarer Thermostate kann laut Studie in einer Drei-Zimmer-Wohnung um die 700 Kilogramm CO2 im Jahr einsparen.

Ein programmierbares Thermostat kostet zwischen 30 und 70 Euro. Bei schlechter Dämmung der Wohnung seien die Anschaffungskosten schon nach zwei Monaten gedeckt, in jedem Fall nach einer Heizperiode. Jeder Raum kann mit solch einem Thermostat nach individuellem Zeitplan auf die genaue Temperatur eingestellt werden.

Thermostate mit Blauem Engel

Das Öko-Institut hat Kriterien für Thermostate zum Erhalt des Umweltzeichens „Der Blaue Engel“ erarbeitet. Ein Kriterium ist beispielsweise, dass man für Werktage und fürs Wochenende unterschiedliche Sollwerte einstellen kann. Nicht nur der Energieverbrauch und die Emission der Treibhausgase spielen für die Vergabe eine Rolle, sondern auch eine umweltfreundliche Produktion, Schadstofffreiheit oder die Recyclingfähigkeit.

Die vollständige Studie „PROSA Programmierbare Heizkörperthermostate“ des Öko-Instituts gibt es unter: http://www.oeko.de/oekodoc/1594/2012-450-de.pdf

Quelle: Öko-Institut: Komfort steigern und Energie sparen mit programmierbaren Heizkörperthermostaten. Freiburg, 07.11.2012.

Bildnachweis: © Henrik Gerold Vogel/ Pixelio.de

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