Das Klima auf der Erde verändert sich. Ja, die ganze Geschichte des Planeten Erde ist geprägt durch gravierende Klimaverschiebungen. Viele natürliche Einflussgrößen spielen dabei zusammen. Dass auch der Mensch das…

Das Klima auf der Erde verändert sich. Ja, die ganze Geschichte des Planeten Erde ist geprägt durch gravierende Klimaverschiebungen. Viele natürliche Einflussgrößen spielen dabei zusammen. Dass auch der Mensch das Klima verändert, ist mittlerweile praktisch unumstritten. Eine bald bevorstehende Klimakatastrophe muss das allerdings noch lange nicht zur Folge haben.

Unter dem Begriff Klimakatastrophe wird das Worst-Case Szenario einer Erd-Überhitzung verstanden. Das Klimasystem wird dabei durch das vollständige Abschmelzen der arktischen und antarktischen Eiskappen irreversibel geändert. Der Meeresspiegel würde infolge um mehr als 60 Meter ansteigen, der Golfstrom abkühlen und deutliche niedrigere Temperaturen in Europa erzeugen.

Diese Idee der Wärmeverluste in Europa geht auf den US-amerikanischen Klimatologen Wallace Broecker zurück. Ende der 1980er Jahre wurden die abrupten Klimasprünge im grönländischen Eis entdeckt. Es ist ein Szenario, das sich perfekt fürs Kino eignet. Roland Emmerich lässt in dem Film „The Day After Tomorrow“ nach einem abrupten Klimawechsel ganz New York City im Tiefschnee versinken.

Eisschmelze unwiderruflich – aber langsam

Ganz so extrem wie in Hollywood, wird der Klimawandel nicht einsetzen, meinen Wissenschafter. Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) hat in dem 2007 veröffentlichten Bericht eindringlich vor der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung gewarnt. Demzufolge beschwört der Mensch die vollständige Eisschmelze herauf. Ein solcher Prozess würde zwar Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende dauern. Doch er könnte schon bald unwiderruflich beginnen. Schließlich hat die Größe der arktischen Eisfläche in den letzten drei Jahrzehnten um durchschnittlich 100.000 Quadratkilometer abgenommen. Laut der europäischen Raumfahrtagentur sind im Jahr 2007 sind aber 1 Mio. Quadratkilometer geschmolzen – der zehnfache Wert des Durchschnitts der vergangenen 30 Jahre.

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