Thermostat
Thermostat
Körper reagiert weniger stark auf Jahreszeiten.

Unsere Wohnräume zu heizen schafft Wohlbehagen, sobald es kälter wird. Doch ist das für uns tatsächlich so gesund? Dieser Frage geht der Blog treehugger.com in einem Beitrag nach.

Grundsätzlich sei die künstliche Erwärmung – und in manchen Teilen der Welt auch die künstliche Kühlung – unserer Räume zwar eine der größten evolutionären Errungenschaften. Da wir aber mittlerweile viel mehr Zeit drinnen verbringen als im Freien, kann sich unser Körper weniger gut an die vorherrschenden Temperaturen anpassen. Das hat eine Studie ergeben, die auf der britischen Seite Procedings of the Royal Society B publiziert wurde.

Thermostat reduziert Immunanpassung

Wird es draußen kälter, verändert der Körper die Produktion der Proteine, sodass unser Immunsystem sich an die durch die Jahreszeiten veränderten Bedingungen anpassen kann. Wenn wir aber das ganze Jahr lang bei sommerlichen Temperaturen leben, könnte das diese Proteinproduktion stören. Unser Immunsystem kann dann nicht mehr so gut auf die Jahreszeiten reagieren und uns auch nicht mehr so gut schützen. Weitere Studien seien notwendig, um diese Veränderung genauer unter die Lupe zu nehmen. So oder so – mehr Zeit in der Natur zu verbringen kann auf gar keinen Fall schaden.

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Quellen:
Text: Beitrag auf treehugger.com

Studie auf The Royal Society

Foto: KK

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