Harmonie kommt aus dem Griechischen (harmonia) und bedeutet zuerst „Fügung, Klammer“ und dann auch „Ebenmaß, Wohlklang“ und in der indogermanischen Bedeutung „Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen“. In der Evolution…

Harmonie kommt aus dem Griechischen (harmonia) und bedeutet zuerst „Fügung, Klammer“ und dann auch „Ebenmaß, Wohlklang“ und in der indogermanischen Bedeutung „Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen“. In der Evolution haben wir als „fühlende Wesen“ gelernt, dass es für den Erhalt eines Systems – und bereits ein „Atom“ ist ein lebendes System – überlebenswichtig ist, dass ein Energieaustausch, ein freier Energiefluss möglich sein muss. Dann ist dass System in einem harmonischen und damit nachhaltigen Zustand und kann dabei auch aus sehr verschiedenen einzelnen Bausteinen zusammengesetzt, zusammengefügt sein. Eine Störung dieses harmonischen Gleichgewichts nennen wir „Stress“, von dem lateinischen „stringere“, was soviel bedeutet, wie „anspannen“ oder auch „auseinanderziehen“, also ein Ungleichgewicht erzeugen.

 

 

Die industrielle Landwirtschaft bedeutet Stress für das Leben

 

 

Seit kurzer Zeit – im Verhältnis zu der Geschichte der Landwirtschaft – haben sich Bauern zu „Vergewaltigern“ der Umwelt verwandelt. Ein Bauer (von Mittelhochdeutsch „gebure“ = Mitbewohner, Nachbar, Dorfgenosse) war ursprünglich jeder Mitbewohner einer Siedlung, der in der Gemeinschaft aller für den Bestand der Mitwelt gesorgt hat. Je nachdem, wo die Siedlung sich befand, wurden die vorhandenen Ressourcen so zum Leben genutzt, dass eine dauerhafte Existenz an diesem Ort möglich war. Viele dieser Gemeinschaften haben so Jahrtausende in einem harmonischen Verhältnis in ihrer Mitwelt existiert. Nur wenn äußere Veränderungen, Naturkatastrophen oder extreme Veränderungen des Klimas diese Harmonie zerstörten, zog die Dorfgemeinschaft an einen neuen Ort, um dort dieses nachhaltige Verhältnis wieder zu aufzubauen.

Die aktuelle industrielle Landwirtschaft hat mit diesem Leben eines „Bauern“ nichts mehr zu tun. Die Mitwelt ist zu einem ökonomischen Faktor geworden und wird genauso brutal ausgebeutet, wie auch die Menschen, die ebenfalls zu ökonomischen Größen degradiert wurden, sowohl als „Arbeitskräfte“, als auch als Konsumenten. Jeder einzelne Faktor dieses neuen Systems ist akutem Stress ausgesetzt.

 

 

Der Agrarökonom zerstört Leben, in der Hoffnung auf finanziellen Gewinn

 

 

Wie im Wahn zerfurchen Menschen auf riesigen Ungetümen den Lebensraum von Millionen von Organismen, töten alles restliche Leben mit künstlich hergestellten „chemischen“ Waffen und versuchen sodann aus der selbst geschaffenen Wüste neues Leben hervorzubringen. Für einen außenstehenden Beobachter ist dieses ein unerhörter Vorgang, ja gröbster Unfug. Sie überblicken nicht, dass sie wissentlich ihre eigene Lebensgrundlage, das Wasser und die Luft zerstören und brüsten sich dabei „Lebensmittel“ zu erzeugen. Statt diese verwirrten Menschen einzusperren, lässt man sie nach und nach jeden Flecken dieses Planeten zerstören.

Die Ursache dieses völlig absurden Verhaltens liegt darin, dass diese armen Menschen in einem Wirtschaftssystem leben, welches alles „natürliche Leben“ als unwirtschaftlich bezeichnet und das Leben an sich dazu degradiert hat einen „Mehrwert“ zu erzeugen. Dieser Wert wird dabei nicht von der Natur, der Mitwelt definiert, also von dem „Großen Ganzen“, dem System das über diesem Subsystem besteht, sondern von einigen wenigen Personen, die das Gesetz der „Ökonomie“ zum Weltgesetz erklärten. Dabei helfen ihnen sogenannte „Wissenschaftler“, Menschen, die erst einmal das in jedem Ding vorhandene „Weltwissen“ leugnen und dann versuchen „neues Wissen zu schaffen“.  Ökonomie, von griechisch „oikos“ = Haus und „nomos“ = Zuteilung, Brauch oder Satzung bezeichnet aber nichts weiter, als die „Hausverwaltung“ und zwar in einem nachhaltigen Sinn, als Erhalt des Hauses und der gesamten Mitwelt für die Nachkommen und die Zukunft.

 

Man kann Geld nicht essen, auch nicht mit Gewalt

 

 

In Deutschland geben jährlich fast eintausend „Biolandwirte“ auf und gehen wieder zu der „Killerlandwirtschaft“ über, weil sich richtige Landwirtschaft „nicht mehr rechnet“. Sie wurden von der Mafia (gemeint ist „die Wirtschaft“) gezwungen, dem noch immer herrschenden Subsystem. In Indien, wo dieses kranke, kriminelle System zwangsweise übernommen werden sollte, haben sich hunderttausende Bauern das Leben genommen, weil das System sie ruiniert hat; in Afrika, Südamerika und dem übrigen Asien stürzt es fast eine Milliarde Menschen in den Hunger, inzwischen sogar im Ursprungskontinent des organisierten Wahnsinns, in Europa und seinem Abkömmling, den USA.

 

 

Einfache Menschen mit „Gefühl“ entdecken wieder die verdrängte Harmonie

 

 

Weltweit zeigen Millionen – ökonomisch – verarmte Bauern den Agrarwissenschaftlern, Chemikern und Biologen, wie unsinnig und dumm das „wissenschaftliche“ System ist. Sie nehmen ihre Umwelt – die Natur – als „Mitwelt“ wahr und ernst und schaffen wieder das alte harmonische System des Miteinander. Zum ungläubigen Staunen der „Fachleute“ aus dem „Westen“ erhalten sie mit ihren „natürlichen“, also die Harmonie erhaltenden Methoden mehr „Ertrag“, in diesem Fall „Lebensmittel“, also Mittel zum Leben, als zuvor mit der industriellen Wirtschaftsform. Sie entdecken dabei das alte Wissen, das in den Jahrtausenden des gemeinsamen Lebens – und Wirtschaftens – in der Mitwelt entstanden war. Das sind Methoden, wie die „MILPA“ in Südamerika (http://www.arte.tv/de/milpa-die-tausendjaehrige-agraroekologie/6898456,CmC=6832134.html), „Agroforstsysteme“ in Afrika (http://www.arte.tv/de/agroforstwirtschaft-baeume-des-lebens/6984730,CmC=6984948.html), oder das System der „Wurzelintensivierung“ in Indien (http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42873).

Diese „einfachen“, eben nicht von dem falschen Wissen belasteten Menschen  entlarven die sogenannte „Wissenschaft“ als Helfershelfer des Mafiasystems des – noch – weltbeherrschenden Systems der „Kapitalwirtschaft“. Diese forschen – und lehren – einzig und allein um dieses – verrückte – System zu stabilisieren und zu fördern. Bezüglich des für eine nachhaltige Existenz auf diesem Planeten so wichtigen Wissens um die Harmonie sind diese „Experten“ blind.

https://www.energieleben.at/ernahrungssouveranitat-mit-nachhaltiger-weltlandwirtschaft/

https://www.energieleben.at/biovision-erhalt-den-alternativen-nobelpreis/

https://www.energieleben.at/die-jagd-nach-land-%E2%80%93-der-neue-mundraub/

https://www.energieleben.at/der-mann-der-die-wuste-aufhielt/

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/wald/amazonien/terra_preta.jsp

http://www.natur.de/de/20/Duenger-zersetzt-gesunde-OEkosysteme,4,0,1420.html

http://www.brandeins.de/lesen/dossiers/lebensmittel.html

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