Nissan
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Der Autohersteller Nissan will seinen gebrauchten Akkus ein zweites Leben schenken.

Was passiert mit gebrauchten Akkus aus dem Nissan Leaf, wenn ihre Speicherkapazität nicht mehr gut genug für die Verwendung im Auto ist? Sie werden für den stationären Speicher von Energie verwendet. Das ist zumindest das, was man bei Nissan anstrebt. Dafür hat man begonnen mit Green Charge Networks und 4R Energy zusammenzuarbeiten und ist internationale Forschungskooperationen eingegangen.

Die gebrauchten Akkus wiederzuverwenden hat viele Vorteile. Wenn sie in Autos nicht mehr zu gebrauchen sind, weisen sie immer noch eine Speicherkapazität von 70 Prozent auf, was für den stationären Betrieb ausreicht. Sie sind viel günstiger als komplett neue Speichersysteme. Über die Haltbarkeit im stationären Betrieb brauchen sich die Kunden nur geringe Sorgen zu machen, denn Nissan gibt zumindest zehn Jahre Garantie auf die Akkus.

Noch diesen Sommer will man ein Testsystem in einer kalifornischen Nissan-Anlage aufbauen und mit diesem Speicher Bedarfsspitzen ausgleichen. Ab dem vierten Quartal sollen die Speichersysteme dann für den Endkunden erhältlich sein. Man hofft, dass sie vom Kunden hauptsächlich in Verbindung mit erneuerbaren Energiequellen verwendet werden. Die Chance dafür stehen vor allem in den US-Bundesstaaten Kalifornien und New York gut, da dort nachhaltige Technik im Moment sehr stark subventioniert wird. Dazu, wie hoch die Anschaffungskosten sein werden, hat sich Nissan allerdings noch nicht geäußert.

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Bild: Nissan

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