Plastikstrohhalme. Bildquelle: pixabay
Plastikstrohhalme. Bildquelle: pixabay
Plastikstrohhalme sollte man möglichst vermeiden.

Plastikstrohhalme machen zwar nur einen kleinen Teil des weltweiten Plastikmülls aus. Doch sie stellen in den USA ein großes Problem dar. Das berichtet ein Beitrag auf wired.com. Einerseits seien Plastikstrohhalme allgegenwärtig, weil sie in sehr vielen Bereichen unreflektiert ausgegeben werden. Andererseits fallen sie bei der Müllverarbeitung durch den Rost – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, wie weiter argumentiert wird. Plastikstrohhalme sind nämlich durch ihre Form so beschaffen, dass sie gerne aus löchrigen Müllsäcken oder aus öffentlichen Mülleimern rutschen, sobald diese von der Müllabfuhr entleert werden. Auch bei der Müllverwertung würden sie in den USA gerne vom Förderband rutschen.

So oder so – irgendwie finden sie ihren Weg dann in die Weltmeere und in die Nasenlöcher von wehrlosen Schildkröten. Ein entsprechendes Video, das vor einiger Zeit viral ging, hat viel bewirkt. Namhafte Unternehmen wie Ikea, Hilton Hotels oder Starbucks haben den Gebrauch daraufhin stark eingeschränkt oder gar darauf verzichtet. Auch Gemeinden in Californien, New Jersey und Florida schränken seither den Gebrauch von Plastikstrohhalmen ein oder wollen ihn nach und nach verbieten.

Plastikstrohhalme – wer kann, sollte darauf verzichten

Oder das Plastik zerfällt im Meer durch die UV-Strahlung in kleine Teile zerlegt und gelangt so in das Ökosystem. Selbst wenn Plastistrohhalme nur einen vergleichsweise kleinen Teil der Plastikverschmutzung in den Meeren ausmachen, so ist der Verzicht auf Plastikstrohhalme, heißt es weiter, ein Ansatz, der fassbar und leicht umsetzbar ist, und allein deshalb schon wert ist, umgesetzt zu werden.

Was können wir für Wien und für Österreich daraus lernen? Der beste Weg, Plastikmüll aus Plastikstrohhalmen zu vermeiden, ist wohl, sie gar nicht erst zu benutzen, wenn man sie nicht unbedingt braucht. (Und, Hand aufs Herz: die wenigsten Menschen brauchen sie wirklich.) Und Firmen, die Plastikstrohhalme ausgeben, auf die Problematik aufmerksam zu machen. Denn selbst kleine Gesten können viel bewirken. Und steter Tropfen höhlt den Stein.

Quelle: Artikel auf wired.com

Foto: Pixabay


 

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