In der kanadischen Provinz Manitoba ist es im Winter kalt – so kalt, dass die Flüsse garantiert gefrieren.

Die Kanadier nutzen die Eisflächen: zum Eislaufen und zum Errichten von Pop-Up-Restaurants. Im kanadischen Winnipeg gibt es angeblich zwei Jahreszeiten: Gelsen und Winter. Die Einwohner der Hauptstadt der Provinz Manitoba wissen trotzdem wie man das Leben im Freien genießen kann. Sie haben die gefrorenen Flüsse in Winter-Zauberländer verwandelt. Über die warmen Höhlen für Eisläufer haben wir in der Vergangenheit berichtet. Nun gibt es einen neuen Wettbewerb und der Gewinner für die Gestaltung eines Pop-Up-Restaurants, das im Jänner auf dem Eis des Zusammenlaufs der Flüsse Assiniboine und Red eröffnet wird, ist das britische Design- und Architekturbüro OS31.

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Es ist bereits der dritte Winter, in dem das RAW:almond öffnet und erneut ist bei einem Preis von 130 kanadischen Dollar (rund 90 Euro) pro Person jeder Platz reserviert. 2013 und 2014 war noch Raw Gallery für die Gestaltung verantwortlich, für diesen Winter wurde erstmals ein Wettbewerb abgehalten, den die Briten für sich entscheiden konnten.

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Das temporär errichtete Gebäude wird von Metallstangen getragen, ein Spiel mit der nahen Brücke. Der Innenraum des Gebäudes ist allerdings frei von jedweden Strukturen. Ein schneller Auf- und Abbau des Restaurants sind damit gewährleistet. Im Innenraum gibt es einen langen Esstisch aus Holz, an dem alle Gäste sitzen.

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Riesige Zelte mit gastronomischem Angebot kennen wir in Österreich ja auch. Aber diese fassen gewöhnlich mehr als 45 Personen, stehen nicht auf Eis, die Speisen sind billiger und es tauchen auch eher selten Starköche zur Zubereitung des Essens auf. Unsere Bierzelte haben mit dem Konzept aus Kanada also eher wenig zu tun.

Bilder: Raw Gallery

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