Der Klimawandel vergrößert in gemäßigten Zonen den Tag-Nacht-Temperaturunterschied.   T-Shirt am Tag, Nicki-Schlafanzug und Socken in der Nacht – Forscher des Max-Planck-Instituts arbeiten in einer Studie heraus, dass sich durch den…

Der Klimawandel vergrößert in gemäßigten Zonen den Tag-Nacht-Temperaturunterschied.

 

T-Shirt am Tag, Nicki-Schlafanzug und Socken in der Nacht – Forscher des Max-Planck-Instituts arbeiten in einer Studie heraus, dass sich durch den Klimawandel nicht nur die Durchschnittstemperatur erhöht, sondern auch der Unterschied zwischen den Tages- und den Nachttemperaturen immer größer wird. Dahingehend würden gemäßigte Klimaregionen den Tropen immer ähnlicher.

Tag-Nacht-Unterschied erheblich gestiegen

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Orte, die weit von den Meeren entfernt liegen, die größten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht aufweisen, da hier die Pufferwirkung der Meere nicht greife.

Messungen in Wiesbaden zeigten beispielsweise, dass die durchschnittliche Differenz zwischen Tag und Nacht hier im Jahr 1992 bei 1,2 Grad lag – 2012 lag sie bei 5,2 Grad. Der Unterschied zwischen Sommer- und Wintertemperaturen hingegen ist in der Zeit kleiner geworden. Er lag 1992 bei 24,8 Grad und 2012 bei 18,9 Grad.

Ernteausfälle und Parasiten

 

Wenn die täglichen Temperaturschwankungen immer extremer werden, wird es für Pflanzen beispielsweise schwieriger, die Temperatur als Signal für die Produktion von Blüten und Früchten zu nutzen. Sie blühen entweder zu früh oder zu spät. Es könnte Jahre geben, in denen manche Pflanzen keine Früchte ausbilden. So könnte es in der Landwirtschaft zu erheblichen Problemen kommen. Ernteeinbußen könnten etwa auch dadurch entstehen, dass sich Schädlinge, die sich sonst in eher tropischen Regionen wohl fühlten, in gemäßigten Zonen ausbreiteten.

Quelle: www.mpg.de

Bild: © Martina Liel

 

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