Am ersten warmen Tag des Jahres die Fenster öffnen ist immer wieder ein Vergnügen. Die Freude hält meist so lange bis der Sonnenschein den Staub und Schmutz sichtbar macht, der sich während des Winter auf den Möbeln angesammelt hat. Wir geben 10 Tipps für einen erfolgreichen Frühjahrsputz – ganz ohne chemische Zusätze.

1. Natron entfernt Gerüche
Anstelle eines speziellen Reinigungsmittels kann man die Teppiche mit Natron von Gerüchen befreien. Einfach aufstreuen, ein paar Stunden (oder über Nacht) einwirken lassen und absaugen.

2. Die Fenster mit Essig putzen
Zum warmen Wasser einen Schuss Essig und die Fenster werden garantiert sauber. Mit Spiritus geht’s auch, aber der Essiggeruch verfliegt schneller. Übrigens ist Essig auch ein effektiver Fleckenentferner und lässt Spuren von Senf, Tomaten, Kaffee, Tee, Wein, Grass oder Schweiß auf der Kleidung verschwinden.

3. Allzweckreiniger selbermachen
Mittlerweile gibt es viele Hersteller von ökologischen Putzmitteln, die frei von Schadstoffen sind. Es besteht aber keine Notwendigkeit, einen Allzweckreiniger zu kaufen, weil man ihn ganz einfach selber herstellen kann. Mit einer Mischung von 20 Tropfen Teebaumöl, 10 Tropfen Zitronenextrakt und einem Liter Wasser werden Fliesen, Arbeitsplatten und Böden blitzblank. Mit ein wenig Lavendelöl riecht es danach noch besser.

4. Küchenoberschränke mit Öl reinigen
Ähnliches wird von Ähnlichem gelöst, wissen wir noch aus dem Chemieunterricht. Die Schmutzschicht auf den Küchenschränken oder den Dunstabzug reinigen wir am einfachsten mit einem ölgetränkten Tuch. Danach mit Geschirrspülmittel abreiben.

5. Bücher mit Nylonstrumpf entstauben
Auch in Physik haben wir aufgepasst und wissen von der Elektrostatischen Aufladung. Deshalb nehmen wir vom Staubsauger den Fuß ab, ziehen einen Nylonstrumpf über das Rohr und fahren über die Bücher. So entkommt kein Staub.

6. Reduzieren
Je weniger zu putzen ist, desto schnell geht es. Der Frühjahrsputz ist die beste Gelegenheit, Unordnung zu beseitigen. Am besten prüft man Schränke, Schubladen, Regale, Dachboden und Keller. Sachen, die man dort findet und seit Jahren nicht benutzt hat, sortiert man am besten aus.

7. Wiederverwenden
Nachdem sich idealerweise ein Haufen mit Dingen angesammelt hat, die man nicht mehr braucht, nicht einfach alles wegschmeißen- genügend alte Sachen kann man wiederverwenden. Upcycling ist angesagt: Aus den alten Büchern könnte man vielleicht einen Beistelltisch basteln oder die CD-Spindel zur übersichtlichen Organisation der Kabel verwenden.

8. Spenden
Was keinen Platz mehr hat, aber von anderen sehr wohl noch zu verwenden ist, kann an gemeinnützige Organisationen gespendet werden. Die Caritas nimmt so gut wie alles, die Volkshilfe freut sich über Kleidung und Möbel.

9. Recyceln
Reduziert, upgecycelt, gespendet und trotzdem sind noch aussortierte Dinge übrig? Zeit fürs Recyceln. Mülltrennung ist dabei das oberste Gebot!

10. Glückseligkeit durch neue Gerüche
Ist alles geputzt, sortiert und ausgeräumt, wird es Zeit für frische Gerüche. Lufterfrischer enthalten oft Phthalsäureester, ein natürlicher Ersatz ist schnell hergestellt. Einfach Gewürze und Früchte zusammen aufkochen lassen, Zimt und Orangen zum Beispiel, oder Nelken und Äpfel. Ein paar Tropfen ätherischer Öle schaden auch nicht und sind gut für die Atemwege.

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