Fotocredit: Pixabay/scnold
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Die Kaki ist eine Frucht, die viele gar nicht kennen. Zeit wirds, dass du sie kennenlernst, denn sie ist reich an Vitaminen und pusht gemeinsam mit ihrem hohen Gehalt an Carotinene unsere Abwehrkräfte.

Zum ersten Mal habe ich die Kaki vor etwa 3 Jahren bei uns in Wien auf dem Naschmarkt entdeckt. Mittlerweile gibt es sie beinahe in jedem Supermarkt. 

Die Kaki wird auch „Götterfrucht“ genannt, zurecht, denn sie schmeckt wunderbar süß, eine ganz andere Süße, als wir sie von anderen Früchten kennen. Wichtig dabei ist, dass die Frucht wirklich reif ist, denn sonst bekommst du statt der feinen Süße ihre herbe Bitterkeit zu spüren. Das liegt an den enthaltenen Gerbstoffen. Wenn dir das zu heikel ist, dann rate ich, zur ent-bitterten Version der „Sharon“ zu greifen. 

Warum aber ist nun die Kaki so gesund und sollte unbedingt auf deinem Speiseplan landen? Was ist der Unterschied der Sorten und kann ich die Frucht auch mit Schale essen? 
Viele Fragen, die sich mir ebenfalls gestellt haben und auf die ich uns heute die Antworten mitgebracht habe. 

WAS IST DAS BESONDERE AN DER KAKI? 

1- HARTE SCHALE, WEICHER KERN 

Die Kaki hat eine relativ dicke Schale, das ist nicht jedermanns Sache. Sie ist zwar essenbar, jedoch würde ich dir raten die Frucht zuerst mit heißem Wasser zu spülen und trocken zu reiben, bevor du sie mitsamt der Schale verzehrst. 
Ich persönlich bin mehr der Fan davon sie zuerst zu schälen oder wie eine Kiwi auszulöffeln, nachdem du sie halbiert hast. 

Fotocredit: Pixabay/dfespi
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2- UNTERSCHIEDE IN DEN SORTEN 

Die bekanntesten Sorten bzw. Zuchtformen der Kaki sind die Persimone und die Sharon. Die beiden Sorten sind auch super und genießbar, wenn sie nicht ganz reif sind. Im Gegensatz zur unreifen Kaki Frucht sind sie nicht so bitter, da ihnen die Gerbstoffe abgezüchtet wurden. 

Auch in der Schale siehst du einen Unterschied, die Sharon beispielsweise hat eine viel dünnere Schale als die klassische Kaki, ihr Fruchtfleisch jedoch ist etwas fester. Sie ist auch länger haltbar und schmeckt eben schon im nicht ganz reifen Stadium sehr süß. 

3- DIE ÖKOBILANZ? 

Die Kaki stammt ursprünglich aus Asien, sie wird in Japan, China und Korea angebaut. Heute wird die leuchtend orange Frucht aber schon überall angebaut, wo das Klima warm genug ist dafür. Beim Kauf sollten wir natürlich darauf achten, dass die Transportwege möglichst kurz sind. 

Von Oktober bis Dezember kommt die Kaki aus Italien und Spanien zu uns. Bis Ende Februar kommt dann die Variante aus Isreal, ab März stammen die süßen Früchte dann aus dem sonnigen Brasilien. 
Für unsere Ökobilanz wäre es hier also am besten im Herbst und Winter zur Kaki zu greifen und sie auf deinen Speiseplan zu schreiben. 

Doch nicht nur für die Ökobilanz ist es ratsam die Kaki im Winter auf den Speiseplan zu setzen. 

Fotocredit: Pixabay/josealbafotos
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4- DIE NÄHRWÄHRTE

Kakis sind reicht an B-Vitaminen, die zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung beitragen und unsere Konzentrationsfähigkeit stärken. 
Auch für deine Haut und deine Augen ist die Kaki ganz wunderbar. Denn durch das enthaltene Vitamin A ist sie auch besonders in der trocknen Winterzeit besonders toll für unsere Haut. 

Damit unsere Verdauung rund läuft, brauchen wir viele Ballaststoffe. Genau die sind in der Kaki zur Genüge enthalten und somit ist die Frucht ein wahrer Pusher für deine gesunde Verdauung. 
Dazu sind auch reichlich Mineralstoffe enthalten. Genauso sekundäre Pflanzenstoffe, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützt. 

Ich liebe die Kaki ganz besonders als Topping auf meinem Porridge im Winter oder auch einfach aufgeschnitten als Snack zwischendurch. Gib ihr auf jeden Fall eine Chance, denn sie bringt ganz viele Benefits für deinen Organismus mit und bereichert auch noch deine Geschmacksnerven.