Fotocredit: Pixabay/blende12
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Manchmal läuft es im Leben nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Das ist zwar oft nicht ideal für unseren Gemütszustand, macht aber nichts, wenn wir wissen wie wir damit umgehen.

Egal ob ein schmerzhafter Abschied, eine unschöne Trennung oder ein anderer Schicksalsschlag, der uns ereilt – irgendetwas ist immer, was die sonst stabilen Säulen unseres Lebens ins Wanken bringt. In Zeiten der Krise und Ungewissheit leidet hierunter besonders unsere Psyche. Manchmal spüren wir dann viel deutlicher wo unser Grenzen liegen wo unsere Kraft nicht mehr ausreicht.

Doch wie sagt mal so schön „am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es noch nicht das Ende“. Sprich es gibt immer eine Lösung und einen Ausweg aus der Krise, aus dem Schmerz und der Belastung. Wir müssen nur wissen, wie wir mit der jeweiligen Situation umgehen, um sie mit Bravour zu meistern. 

4 TIPPS FÜR MEHR STABILITÄT IM LEBEN

Fotocredit: Pixabay/Simon
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1-DIE SCHULDFRAGE

Der easy way out ist, immer sofort in die Opferrolle zu verfallen, wenns mal nicht so läuft wie geplant. Die Schuld findet sich bei allen anderen immer viel leichter, als bei sich selbst und „wieso habe eigentlich immer nur ich Pech im Leben?“ 

In die Haltung des Opfers zu verfallen lähmt, weil man nur auf die negativen Aspekte fokussiert ist. Viel besser ist es hier die Verantwortung selbst zu übernehmen, statt sie auf Partner, Arbeit oder Familie zu schieben. Nur so kannst du dein Leben selbst in die Hand nehmen und es so gestalten, wie es für dich am besten ist. Dabei geht es nicht darum immer sofort die perfekte Lösung parat zu haben, sondern eher zu reflektieren, um dann Step by Step in die richtige Richtung zu gehen.

2-GLAUB DIR NICHT ALLES

Manche Menschen haben die Einstellung alles eher pessimistisch zu sehen, weil sie so am Ende des Tages nicht zu sehr enttäuscht werden, wenns doch anders kommt. Lieber nicht zu viel erwarten, dann ist der Rückschlag auch kleiner und ebenso die Frustration. 

Doch negatives, pessimistisches Denken kann dir deinen letzten Funken Mut rauben und du wendest dich automatisch eher dem negativen Denken zu. So ziehst du dann auch ganz von selbst die Negativität an und das wird deine Erfolgsquote im Leben stabil zu bleiben mit Sicherheit nicht steigern. 
Schöner ist es hier optimistisch zu bleiben und auch einfach mal hinzuschauen, was hast du denn schon alles in deinem Leben wofür du dankbar bist. Was ist das Gute, dem du dich zuwenden kannst, um dich vom Negativen abzuwenden? 

Fotocredit: Pixabay/Mediamodifier
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Dankbarkeit ist ein erster Schritt in eine ganz andere Wahrnehmung. Zu sehen was du alles hast anstatt dich darüber zu grämen, was du alles nicht hast. 

3-GÖNN DIR AUCH MAL EINE PAUSE 

Stress rührt oft daher, dass wir unter Zeitdruck stehen etwas zu erledigen und zu schaffen. Das hat wiederum zur Folge, dass wir uns weniger Pausen gönnen und weniger Zeit für uns selbst nehmen. Dabei zeigen zahlreiche Forschungen, dass man wesentliche produktiver ist, wenn man zwischendurch regelmäßig Pausen macht. 

Unsere Leistungsfähigkeit hat Grenzen und du kennst das bestimmt, wenn du unter Druck stehst, dass das Projekt noch heute fertig werden muss, dann wird sogar am Schreibtisch gegessen und alles dreht sich nur noch um den Arbeitsplatz. Gerade in schweren Zeiten ist es wichtig zwischendurch immer wieder bewusst zu entspannen. Auch mal die Augen zu schließen, vom Platz aufzustehen und sich durchzubewegen. Vielleicht gelingt es dir immer wieder einen Timer zu stellen, um deine Pausen einzuhalten und dann nicht bis dahin auf Teufel komm raus zu arbeiten, sondern eines nach dem anderen zu erledigen. 

4-NEW BEGINNINGS

Ein nach vorne schauen in herausfordernden Zeiten ist oft wirklich nicht sehr einfach. Das Alte loszulassen, um einen Neubeginn geschehen zu lassen ebenfalls nicht. Viel zu oft hängen wir noch zu sehr in der Vergangenheit, an dem was war, um die Benefits des Neubeginns zu sehen. 

Fotocredit: Pixabay/jplenio
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Um mehr Halt und Hoffnung für die Zukunft zu finden, ist es sinnvoll seine neuen Ziele zu definieren. Dazu kommt eine gute Portion Akzeptanz, denn solange wir diese nicht mitbringen, werden wir immer im Vergangenen festhängen. Eine schwere Situation loszulassen heißt nicht den Schmerz zur Seite zur schieben, es bedeutet viel mehr ihn zu erkennen und ihn zuzulassen, anzunehmen.