Wir müssen dringend unsere CO2-Ausstöße verringern, doch die Frage ist oft ‚Wie?‘.

Um Emissionen verringern oder besser ganz vermeiden zu können, müssen wir vor allem einmal wissen, woher sie kommen. Dies sind die Fragen, vor denen viele Stadtregierungen stehen, woher kommen die meisten Emissionen und wie lassen sie sich verringern. Welche Ansätze und Lösungen sind sinnvoll? Google hat ein Tool entwickelt, das dabei helfen kann, Daten zu Treibhausgas-Quellen zu ermitteln.

Google hat nun damit begonnen Treibhausgasemissionen einzelner Städte zu schätzen und die Vielzahl an geografischen Daten, die das Unternehmen besitzt, der Führung dieser Städte zur Verfügung zu stellen. Diese soll den Städten dabei helfen, die richtigen Schritte zu setzen, um die umweltschädlichen Ausstöße zu reduzieren. Bisher hat Google Daten für Pittsburgh, Mountain View – beide in den USA, Buenos Aires/Argentinien, Victoria/Canada und Melbourne City/Australien zusammengestellt. Man will das Projekt bald aber ausweiten und auch andere Städte weltweit mit klimabezogenen, geografischen Daten versorgen. 

Doch was genau sind diese Daten, die Google hat und die den Städten helfen sollen? Durch verschiedene Apps hat der erfolgreiche Internetgigant Daten über das Transportverhalten vieler seiner Anwender. Niemals zuvor hat das Unternehmen diese Art von Daten zusammengestellt, analysiert und auch veröffentlicht. Doch mit Googles Environmental Insights Explorer hat nun jeder, auch Privatpersonen, Zugang zu genau diesen Daten.

Der Environmental Insights Explorer kann die Emissionswerte, die durch Stromproduktion und Transport entstehen schätzen. Doch das sind nicht die einzigen Ausstoßquellen, Schwerindustrie und Landwirtschaft sind ebenfalls für einen beträchtlichen Anteil verantwortlich, doch diese Daten hat Google momentan nicht. Dennoch können die Daten, die man momentan hat, Städten helfen Pläne zu machen und Entscheidungen zu treffen. Mit Hilfe des Tools kann man zum Beispiel sehen, dass in Pittsburgh drei Mal so viele Emissionen aus dem Energiesektor stammen, wie aus dem Transportsektor. In Buenos Aires ist die Situation genau umgekehrt, hier verursacht Transport doppelt so viel Emissionen wie der Energiesektor.

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Bild: Unsplash

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