Fotocredit: Pixabay/jensphotography
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“Orange is the new black” heißt es nicht umsonst! Wir sind diesen Herbst wieder vollkommen auf den Kürbis gekommen.

Kürbis ist nicht nur hübsch anzusehen und zu Halloween gut in Grimassen zu schnitzen, er ist auch ein wahres Vitalstoffwunder. Nicht nur das Kürbisfleisch, sondern auch die Kerne und das Kernöl, das sie liefern, bringen zahlreiche gesunde Pflanzenstoffe. So gibt das farbenfrohe Gemüse in seinen vielen, unterschiedlichen Formen unserem Körper alles, was er speziell im Herbst braucht. 

Fotocredit: Pixabay/suju-foto
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Nicht alle Kürbisse können mit Schale verzehrt werden, bei manchen ist es besser sie vorher zu schälen. Dünnhäutige Sorten allerdings können mit Schale gebacken oder gekocht und dann auch mit ihr verzehrt werden. Die anderen Sorten mit der härteren Schale  – wie zum Beispiel Crown Prince oder Hubbard – sollten zwar mit Schale gekocht werden, nur aber weil sie sich danach besser heraus lösen lassen. 

DIE SAISON 

Ab September hat der Kürbis regional Saison. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass die Schale unverletzt ist und auch keine Druckstellen aufweist. Wenn du auf den Kürbis klopfst, sollte er hohl klingen. Dann is er gut und reif. Auch auf den Stiel solltest du achten, denn nur wenn der vorhanden und verholzt ist, kann die Frucht nicht faulen oder austrocknen. 

Ein ganzer Kürbis ist manchmal ein wenig viel für einen kleinen Haushalt – ist der orange Freund einmal angeschnitten, sollte er kühl gelagert werden. So hält er sich bis zu einer Woche. Für längeren Genuss ist es ratsam, den Kürbis einzufrieren. Hier ist es am besten vorgegarte Stücke oder direkt Püree einzufrieren, das hält dann sogar bis zu 4 Monate. Nicht angeschnitten halten sich die Früchte über Monate, kühl und trocken gelagert, aber nicht zu kalt. Ideal bei 12 bis maximal 15 Grad. 

DIE SORTEN

Nicht jeder Kürbis ist für alles geeignet und auch wenn die Cremesuppe das Signature Gericht des Kürbis ist, sollte nicht jede Sorte suppig verkocht werden. Die beste Wahl für deine Suppe sind übrigens Butternusskürbisse und gar nicht so sehr der Hokkaido. 

Der Kürbis der Sorte Jarrahdale ist groß, gerippt und hat eine blaugraue Farbe. Er ist sehr schmackhaft und verfügt über ein leuchtend oranges Fruchtfleisch. Er eignet sich besonders gut als Backkürbis, da das Fleisch nicht so schnell mürbe wird und zerfällt. In Scheiben geschnitten, mit Salz und Rosmarin gewürzt und etwas Olivenöl on Top für 20 Minuten auf dem Blech bei 180 Grad gebacken, ergibt der Jarrahdale eine tolle Beilage. 

Kabocha ist im asiatischen Raum längst sehr beliebt. Mit seiner dunkelgrünen Schale muss er wieder Hokkaido nicht geschält werden. Der japanische Winterkürbis hat ein sehr cremiges Fruchtfleisch und erinnert in seinem Geschmack an Maronen. 

Fotocredit: Pixabay/ignartonosbg
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Die Sorte Queensland Blue kommt aus Australien und schmeckt aromatisch, süß-nussig. Die weiß-bläuliche Frucht hat ein sehr dickes und golden gelbes Fruchtfleisch. Sie eignet sich besonders gut zum Kochen und Backen, aber auch gegrillt ist der Kürbis ein Hit. 

Am besten einfach mal durch die unterschiedlichen Sorten testen und selbst ausprobieren welche Sorte in welchem Rezept schmeckt. Bis Mitte November gibt es bei uns in Österreich auch zahlreiche Kürbisfeste von Bauern, die sich auf den Anbau spezialisiert haben. Dort finden sich jede Menge außergewöhnliche Sorten, die es gilt zu erforschen.