Seit 1. September 2010 dürfen nur mehr Restbestände der 75-Watt-Glühbirnen verkauft werden, bis Ende August 2012 werden sie aus den Regalen verschwunden sein. Die Änderungen brachten neue Produktkennzeichnungen für Lampenverpackungen.…

Seit 1. September 2010 dürfen nur mehr Restbestände der 75-Watt-Glühbirnen verkauft werden, bis Ende August 2012 werden sie aus den Regalen verschwunden sein. Die Änderungen brachten neue Produktkennzeichnungen für Lampenverpackungen.

Künftig müssen wesentlich aussagekräftigere Informationen über die Effizienz, Lichtleistung und Eigenschaften der Lampen geliefert werden. So soll beim Kauf von neuen Lampen Klarheit über das Produkt in der Schachtel herrschen.

Ein Überblick über die Details

Doch mit solchen Unterschieden in der Energieeffizienz, wie sie zwischen modernen Lampen bestehen, ist die Watt-Angabe nicht mehr so aussagekräftig wie bisher. Die entscheidende Einheit für den Lampenkauf heißt nun Lumen (lm).

Das Prinzip ist so einfach wie früher das der Watt-Zahl: Je mehr Lumen eine Lampe hat, desto heller leuchtet sie. Das Energie-Label (A-G) gibt Aufschluss über die Energieeffizienzklasse, die Lebensdauer erfährt man durch den Wert Years/h (hours). Anhand der Schaltzyklen kann man feststellen, wie oft eine Lampe ein- und ausgeschaltet werden kann. Der Begriff Kelvin (K) steht für die Lichtfarbe, diese reicht von warm-weiß über neutral bis kalt-weiß und entscheidet darüber, wie angenehm man die Beleuchtung empfindet.

Auch folgende Kriterien gehören zur neuen Kennzeichnung

Die Anlaufzeit gibt die Dauer bis zum Erreichen von 60% des angegebenen Helligkeitswerts an. Die Dimmbarkeit sagt aus, ob eine Lampe für den Dimmerbetrieb geeignet ist. Der Farbwiedergabeindex erklärt, wie gut Farben von Objekten wiedergegeben werden.

Ein möglicher Quecksilbergehalt wird durch den Wert Hg (Hydrargyrum) angezeigt, zusätzlich ist die Angabe einer Internetadresse mit Entsorgungsinformationen verpflichtend vorgeschrieben.

Das Resümee

All diese Angaben wirken kompliziert, sie sind jedoch detaillierter und genauer. Es wird einige Zeit dauern, bis man die einzelnen Kriterien verinnerlicht hat. Aber die genannten Angaben werden auch Druck auf die Erzeuger ausüben, möglichst effiziente und gute Lampen auf den Markt zu bringen. Für möglichst viel und möglichst gutes Licht bei möglichst wenig Ressourcenverbrauch.

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