Die Kohle-, Gas- und Öl-Industrie der USA bieten zusammen weniger Arbeitsplätze als die Solarenergie-Industrie.

Das U.S. Department of Energy hat kürzlich einen Report präsentiert, in dem aufgezeigt wird, dass Solarenergie mehr Arbeitsplätze bietet als diverse fossile Energieträger gemeinsam. Im Jahr 2016 waren im Bereich Solarenergie 374.000 Personen beschäftigt, was einem Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Jahr 2015 entspricht. Im Bereich Windenergie waren im Jahr 2016 107.000 Personen beschäftigt, das sind 32 Prozent Steigerung gegenüber dem Jahr 2015. Fossile Energieträger, also Kohle-, Gas- und Öl-Industrie gemeinsam, bieten 187.117 Arbeitsplätze.

In Prozent gerechnet, sieht das wie folgt aus: 43 Prozent aller Personen die im Energieproduktionssektor arbeiten, sind im Bereich Solarenergie beschäftigt, 22 Prozent im Bereich fossile Energieträger und rund 13 Prozent im Bereich Windenergie. Solarenergie ist nun also der größte Arbeitgeber am US-amerikanischen Energiesektor und Windenergie der drittgrößte.

Der Sektor Solarenergie hat so viele Arbeitsplätze anzubieten, da momentan viele neue Anlagen gebaut werden. Der Bereich benötigt also viele Techniker, die vor Ort Anlagen installieren. Dies ist natürlich positiv für den US-amerikanischen Arbeitsmarkt, denn diese Jobs können nicht so leicht an ausländische Firmen ausgelagert werden. Außerdem sind die Stellen in der Solarenergie-Industrie gut bezahlt, wer hier beschäftigt ist, dessen Jahreseinkommen liegt rund 5.000 Dollar über dem Medianeinkommen.

Und der positiven Nachrichten nicht genug, der Solarenergie-Sektor rechnet damit, dass die Anzahl der Arbeitsplätze auch dieses Jahr weiter steigen wird, nämlich mit rund 7 Prozent. Gleichzeitig wird Solarenergie, laut aktuellen Statistiken von Bloomberg New Energy Finance, eine der billigsten Energiequellen weltweit.

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