Fotocredit: Pixabay/pixel2013
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Ursprünglich hätten auf dem Grundstück ja Wohnhäuser entstehen sollen. Doch dazu kam es nicht. Über Jahre stand eine Pekannuss-Farm in der Stadt Atlanta leer – ganz in der Nähe eines…

Ursprünglich hätten auf dem Grundstück ja Wohnhäuser entstehen sollen. Doch dazu kam es nicht. Über Jahre stand eine Pekannuss-Farm in der Stadt Atlanta leer – ganz in der Nähe eines Stadtteils, in dem ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt. Die Stadt Atlanta und der Conservation Fund setzten sich daraufhin gemeinsam mit lokalen gemeinnützigen Unternehmen und Freiwilligen dafür ein, dass das Grundstück angekauft wird. Was daraus entstand, ist der größte essbare Wald der USA.

Jetzt zieren das Grundstück Pflanzkisten, in denen die Bewohner Tomaten und Kürbisse ansetzen können, und über 100 Obstbäume, auf denen Feigen, Äpfel, Zwetschken und Nüsse wachsen. Dabei ging es nicht darum, die Fläche möglichst ästhetisch zu gestalten. Vielmehr wollten die Initiatoren frisches Obst und Gemüse zugänglich machen und den Raum zugleich den Bewohnern zur Verfügung stellen.

Atlanta weist in Sachen Lebensmittelversorgung eine ganz spezielle Situation auf: Weil der öffentliche Verkehr nicht ausreichend ausgebaut ist, haben über eine halbe Million Menschen in Atlanta und Umgebung keine Möglichkeit, an frische Lebensmittel zu gelangen. Das erklärte Ziel der Stadt ist, dass 85 Prozent aller Einwohner bis 2021 innerhalb einer halben Meile Zugang zu frischen Lebensmitteln erhalten.

Das Problem entschärfen

Sieben Acre ist das Land groß, wobei man davon ausgehen kann, dass ein Acre bis zu 30 Menschen ernähren kann. 2000 Menschen wohnen in der direkten Umgebung des essbaren Waldes. Dass nicht alle von dem Obst und Gemüse satt werden, darüber sind sich die Initiatoren im Klaren. Dennoch kann das Projekt beitragen, das Problem zu entschärfen.

Nicht mehr als ein paar Hunderttausend Dollar sollen in das Projekt geflossen sein, das die Verantwortlichen als Investition in die Zukunft sehen. Das inkludiert die Anschaffung der Fläche, die Bepflanzung und zwei Angestellte, die die Fläche mitbetreuen und bei denen sich interessierte zukünftige Urban Gardeners informieren und weiterbilden können.

Quelle: www.fastcompany.com: „Forget the farmer’s market. Atlanta built a 7-acre edible forest“

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