Fotocredit: Pixabay/Wokandapix
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Man sollte jede Gelegenheit nutzen, um auf Schuhe und Socken zu verzichten – Benimmregeln vorausgesetzt.

Barfuss gehen ist gut. Es stärkt die Fuß- und Beinmuskulatur und wirkt damit nicht nur Fehlstellungen entgegen, sondern sorgt allgemein für eine bessere Haltung. Denn nur durch den direkten Bodenkontakt bleiben die Muskeln gefordert und werden angeregt, auf Unebenheiten zu reagieren. Deshalb sollte man, wann immer es möglich ist, Schuhe und Socken ausziehen und nackten Fußes durch die Zeit schreiten. Natürlich gilt es dabei, gewisse Benimmregeln zu beachten. Wer barfuß zur Arbeit kommt, wird vermutlich zumindest abfällige Blicke dafür ernten – oder sogar gegen Sicherheitsregeln verstoßen.

Gerade Kinder entdecken die Welt am liebsten barfuß. Weil ihre Füße viel zu früh in Schuhe gesteckt werden, leiden nicht wenige Kinder und Jugendliche unter Fußfehlstellungen. Barfußgehen wird von Orthopäden beispielsweise deshalb auch als Therapie gegen den Knick-Senkfuß herangezogen.

Doch auch dem Wohlbefinden tut das Barfußgehen – etwa in der freien Natur – gut. Barfuß am Sandstrand oder über eine Wiese zu spazieren verstärkt das Naturempfinden. Natürlich sollte man immer berücksichtigen, wie der Boden beschaffen ist. Denn anfälliger für Verletzungen ist man beim Barfuss-Gehen auf jeden Fall.

Auch im Laufsport erlebt das Barfuß-Sein einen gewissen Trend. Doch Experten warnen, dass man das Thema langsam angehen sollte. Wenn man nämlich einfach drauflosläuft, läuft man Gefahr, die Füße überzubelasten. Das kann zu Verletzungen führen, vor allem, wenn man auf Asphalt läuft. Das sagt Barfuß-Trainer Emanuel Bohlander gegenüber dem Spiegel.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gerne Schuhe und Socken ausziehen und ein paar Zehenyoga-Übungen ausprobieren!

Quellen: www.wandern.com: „Barfuss-Gehen“

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