In Basel, der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, zeigen die Klimademonstrationen von Jugendlichen und Schülern eine erste Wirkung.

Im Februar meldeten Schweizer Medien, dass die Stadt Basel den Klimanotstand ausruft. Eine im Basler Parlament eingebracht Resolution, wurde von der Stadt Basel angenommen und hat zur Ausrufung des Klimanotstands geführt. Die Resolution nahm ihren Ausgang in einer von Schülern organisierten Großdemonstration am 2. Februar. Bei dieser Veranstaltung forderten Jugendliche und Schüler die Regierung und das Parlament gemeinsam dazu auf konsequent gegen eine mögliche bevorstehende Klimakatastrophe vorzugehen.

Unterstützung fand die Resolution sowohl links als auch rechts im politischen Spektrum, kurz nach der Demonstration wurde sie von einem Mitglied der Grünliberalen Partei im Parlament eingebracht. Dort wurde sie von den Parlamentsmitgliedern mit einer zweidrittel Mehrheit angenommen. In der Deklaration zum Klimanotstand steht nun zu lesen, dass man nicht von Einzelpersonen verlangen kann, dass diese das Klimaproblem lösen. Es braucht konkrete, praktische Maßnahmen von Gemeinden, Kantonen und dem Land, um die 1,5 Grad Celsius Marke bis 2050 nicht zu überschreiten. Diese Maßnahmen zu koordinieren und ohne weitere Verzögerungen in die Praxis umzusetzen, ist jetzt wichtiger als jemals zuvor.

Laut der Deklaration sollen Klimaveränderung und die Konsequenzen davon ab sofort höchste Priorität haben, vor allem wenn es um Wirtschaft und Investitionen geht. Die Bevölkerung des Kantons soll über klimatische Veränderungen und die Effekte informiert werden, sowie über alle Gegenmaßnahmen regelmäßig am Laufenden gehalten werden.

Zum Schluss noch das große „Aber“: bindend ist das Dokument für die Regierung nicht, dennoch ist die Unterzeichnung ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch in einigen anderen Städten weltweit wurden ähnliche Erklärungen unterzeichnet, man kann diesen Schritt, als das Setzen eines globalen Signals werten.


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