Wärmend und macht das Immunsystem fit! - Fotocredit: Valerie Jarolim
Wärmend und macht das Immunsystem fit! - Fotocredit: Valerie Jarolim
Mit diesen Rezepten könnt ihr eurem Körper so richtig einheizen!

Noch ist der Winter nicht vorbei und Väterchen Frost beschert und bis in den Frühling hinein immer wieder Schnee und Eis. Welche 5 Kräuter und Gewürze kalte Hände und Füße im Nu wieder aufwärmen, möchte ich euch hier verraten. Denn auch für ewig Frierende sind viele Kräuter gewachsen!

Holunderblüten

Holunderblüten können ab Ende April gesammelt und selber getrocknet werden. - Fotocredit: Valerie Jarolim
Holunderblüten können ab Ende April gesammelt und selber getrocknet werden. – Fotocredit: Valerie Jarolim

Ein heißer Tee aus den weißlich-gelben, feinen Blüten des Holunders ist eine Wohltat an kalten Tagen und bei Erkältungen. Auch als Schwitztee bekannt, wirken die Holunderblüten wärmend, schweißtreibend und lindernd bei Husten und Schnupfen. Und das Beste dran: Holunder wächst vor unserer Haustüre, weshalb der Teevorrat für den nächsten Winter ganz einfach selbst gesammelt werden kann.

Hagebutten

Hagebutten gelten als wichtige lokale Vitamin C Lieferanten. - Fotocredit: Valerie Jarolim
Hagebutten gelten als wichtige lokale Vitamin C Lieferanten. – Fotocredit: Valerie Jarolim

Die Zitronen des Nordens, wie sie im Volksmund genannt werden, sind die Früchte heimischer Wildrosen. Als kugelig-ovale Früchte leuchten sie uns in knalligen rot-orange ab September entgegen. Die kleinen Vitamin C Bomben ergeben einen sehr bekömmlichen und wohltuenden Tee für die kalte Jahreszeit. Dieser stärkt die Abwehrkräfte und heizt dem Immunsystem so richtig ein!

Tipp – DIY Immunfit Tee: 1 TL Hagebutten und 1 TL Holunderblüten zwischen den Fingern zerbrechen und mit 250ml kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und noch heiß genießen.

Ingwer

Ingwer, Chili & Co. sind eine Wohltat in der kalten Jahreszeit. - Fotocredit: Valerie Jarolim
Ingwer, Chili & Co. sind eine Wohltat in der kalten Jahreszeit. – Fotocredit: Valerie Jarolim

Ingwer gilt in der Traditionell chinesischen Medizin seit jeher als geschätzte Heilpflanze und erobert wie im Sturm auch unsere Teetassen! Die auch in der Küche sehr beliebte Würzpflanze, enthält Scharfstoffe, die sogenannten Gingerole. Diese wirken durchblutungsfördernd, gefäßerweiternd und sorgen als Tee und Gewürz für wohlige Wärme von innen. Nebenbei unterstützt der Scharfmacher Ingwer die Verdauung und pusht unser Immunsystem.

Gewürznelken

Nicht nur in Lebkuchen und Rotkraut sind sie der Hit! Gewürznelken machen zum einen Speisen bekömmlicher, wirken aber auch erwärmend und anregend. Die leichte Schärfe regt den Kreislauf an und steigert die Durchblutung. Für eine Tasse Tee nimmt man einfach 3-4 Gewürznelken und übergießt sie mit kochendem Wasser.

Chili

Richtig heiß wird’s mit der feurigen Chili. Sie enthält vor allem in den Samen Capsaicin. Ein Stoff, der auf Haut und Schleimhäute reizend und durchblutungsfördernd wirkt. Chilis haben auf den gesamten Körper eine stimulierende Wirkung und sind daher nicht ganz unschuldig am Titel „Aphrodisiakum“.

Tipp – Heiße Gewürzmilch: 1 cm frisch geriebenen Ingwer mit 1 TL Gewürznelken, ½TL Zimt gemahlen, einer Prise Vanillepulver, einer Prise Chilipulver und einer Messerspitze frisch geriebener Muskatnuss in 0,5 Liter (Pflanzen-)Milch aufkochen, vom Herd nehmen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Abseihen und nach Belieben mit etwas Honig süßen.

Ich hoffe, ihr habt Freude mit den Rezepten und ihr kommt noch gut durch den Winter!

 

 

 

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