Innovative Scheinwerfer fürs Fahrrad bieten Licht – und das ohne auf klassische Dynamos oder Batterien angewiesen zu sein.

Gute Sichtbarkeit ist für Radfahrer unerlässlich. Das wissen die meisten Radler. Aber dass ein Fahrradlicht ganz ohne Dynamo oder Batterien auskommen kann, wissen die wenigsten. Ein deutsches Unternehmen macht es vor.

Magnic Microlights“ – so heißen die Fahrradlichter, die Dirk Strothmann, Geschäftsführer der Magnic Innovations GmbH & CO KG aus Borgholzhausen in Deutschland, erfunden hat. Das Besondere daran: Sie kommen gänzlich ohne Batterien und Dynamos aus. Stattdessen funktionieren die Lichter durch Wirbelstrominduktion. Dafür wurden in den „Magnic Microlights“ ein Magnet sowie eine Kupferdrahtspule verbaut. „Im Generator befindet sich ein Magnetrad, das in einer nicht magnetischen Fahrradfelge bei Felgenbewegung einen Stromfluss erzeugt“, wird das auf der Homepage des innovativen Unternehmens genauer erörtert. Durch das so entstehende Magnetfeld wird wiederum der Strom für die Lampen hergestellt.

Lichter integriert im Fahrrad

Strothmann löst mit seiner Innovation damit ein altbekanntes Radlerproblem, wenn es um die Entscheidung geht: Batteriebetriebenes Licht oder doch lieber Dynamo? Weil vor diese Frage müsste man sich mit den „Magnic Microlights“ gar nicht erst stellen. Denn die Magnetlichter sind deutlich kleiner als die oft wenig elegant anmutenden Dynamos, die noch dazu häufig eher schwer sind und deren Nachrüstung gelegentlich teuer werden kann. Darüber hinaus versprechen die kleinen Scheinwerfer mehr Zuverlässigkeit als batteriebetriebene Lampen, deren Akku manchmal genau im falschen Moment leer zu sein scheint. 

Montiert werden die Lichter, indem man die vorhandenen Bremsklötze gegen die Microlight-Bremsschuhe tauscht, in denen die LEDs eingebaut sind. So sind die Scheinwerfer immer mit dabei und machen es Lampen-Dieben noch dazu schwierig.

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Quelle/Bild: magniclight.com

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