Wien ist die erste Stadt, die eine ganze Buslinie auf Elektrobusse umgestellt hat. Seit Herbst 2012 fahren 12 Modelle von Siemens in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Rampini durch die Innenstadt.…

Wien ist die erste Stadt, die eine ganze Buslinie auf Elektrobusse umgestellt hat. Seit Herbst 2012 fahren 12 Modelle von Siemens in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Rampini durch die Innenstadt. Und umweltfreundlich soll es weitergehen; Bis Mitte 2013 sollen auf den Strecken von 2A und 3A ausschließlich eBusse zum Einsatz kommen.

Umweltfreundlich Busfahren mit Batterie

In den Elektrobussen wird die gesamte Energie, einschließlich für Heizung und Klimaanlage, von den 9 mitgeführten Lithium-Ferrit-Batterien geliefert. Geräuscharm, geruchs- und emissionsfrei surren sie so durch die Wiener Innenstadt. Das Batteriesystem verfügt dabei über eine Kapazität von 96 kWh. Aufgeladen werden sie an der Endstation über die Stromversorgung der Wiener Straßenbahn. Innerhalb von 15 Minuten sind die Speicher wieder voll, mit denen eine Strecke von etwa 150 Kilometern zurückgelegt werden kann.

eBus gewinnt seine eigene Energie

Doch auch der Bus selbst generiert seine eigene Energie durch das regenerative Bremssystem. Sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, beginnt die Energierückgewinnung. Dabei wird der Motor zum Generator. Wird dabei noch das Bremspedal betätigt, erhöht sich die Rückgewinnung.

Im Vergleich zu Dieselmotoren sind Elektromotoren energieeffizienter; Haben Dieselmotoren einen Wirkungsgrad von 25 Prozent, so kommt der Drehstrommotor des eBusses auf ganze 90 Prozent. Effizient und umweltfreundlich geht Wien unter den europäischen Städten mit gutem Beispiel voran.

Quellen:

http://www.siemens.com/innovation/de/news/2013/inno_1308_2.htm

http://www.siemens.com/press/pool/de/events/2013/infrastructure-cities/2013-03-UITP-PK/hintergrund-ebus-wiener-linien-d.pdf

 

Bildurheber: Siemens AG, München/Berlin; Bildquelle: http://www.siemens.com

2 Kommentare

  1. Servus Andy,ein klassischer Kamin he4tte einafch nicht in den Entwurf unseres Hauses gepasst, da alles sehr offen gestaltet ist. Ob das so gfcnstiger ist kann ich nicht mal sagen, da wir einen innenligenden Schornstein nie in Betracht gezogen hatten.Hast Du darfcber nachgedacht, ffcr einen spe4teren Einbau schon Vorbereitungen zu treffen? Wir kf6nnen unser Haus inkl. Warmwasser ffcr Heizung und Dusche nur fcber den Kamin heizen. Ein Kamin mit We4rmetauscher ist echt eine feine Sache als Alternative und/oder Erge4nzung zur We4rmepumpe. Wir konnten mit dem Kamin einen mehrte4gigen Ausfall der We4rmepumpe im Winter mfchelos fcberbrfccken. Vielleicht macht es ja Sinn, zumindest die entsprechenden Leitungen schon im Haus verlegen zu lassen, dann ist ein spe4terer Einbau recht einafch. Nur so eine Idee GrfcdfePeter

  2. Der Gesamtwirkungsgrad eines Verbrenners ist viel, viel schlechter, weil dazu kommt noch der geringe Sonnenenergiegehalt des fossilen Treibstoffes. Von der Sonnenstrahlung bis zum Strassenbelag sind es dann etwa 0,05%. Das ist eine ungeheuerliche Verschwendung. Dagegen erreicht der Wirkungsgrad über PV und einen E-Motor, an die 10% Wirkungsgrad, daher wird sich das Elektrovehikel durchsetzen.

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