Neue Feststoffbatterien versprechen doppelte Kapazität für Elektroautos

Derzeit wird in der Autoindustrie an Feststoffbatterien gearbeitet, die als besonders aussichtsreich gelten und doppelte Kapazität für E-Autos versprechen

Die Nachfrage an Elektroautos steigt kontinuierlich. Es ist daher keineswegs verwunderlich, dass große Autohersteller wie BMW, Honda oder Nissan an neuen Batterie-Technologien arbeiten, um die Leistung zu steigern.

Dyson will Elektroauto auf den Markt bringen

Spannend ist jedoch, dass sich nun auch eine Firma, die man aus einer ganz anderen Branche kennt, der Effizienz im E-Mobilitätsbereich verschreibt. Dyson – der bekannte britische Staubsaugerhersteller – möchte in zwei Jahren ein „radikal anderes“ Elektrofahrzeug auf den Markt bringen, das mit deutlich leistungsstärkeren Batterien ausgestattet ist, als sie heute in E-Autos zu finden sind. Über zwei Milliarden Euro möchte Dyson in die Entwicklung von neuen, effizienten Feststoffbatterien investieren. 

Feststoffbatterien sollen doppelte Kapazität ermöglichen

Weitere Details will der Hersteller, der bisher auch Ventilatoren und Haartrockner herstellt, aufgrund des starken Branchenwettbewerbs nicht preisgeben. Denn auch in der restlichen Autoindustrie wird derzeit an Feststoffbatterien gearbeitet, die als besonders aussichtsreich gelten und doppelte Kapazität für E-Autos versprechen.

Keramik oder Polymere

Auch wenn sich die Forschung noch im Grundstadium befindet, die Aussichten scheinen vielversprechend: Feststoffakkus, die zu einer den aussichtsreichsten Technologie hinsichtlich elektrischer Reichweite zählen, sollen eine größere Energiedichte pro Kilogramm aufweisen. Dafür wird das flüssige Elektrolyt, das heute in Akkus verwendet wird, von einem festen Material ersetzt. Einige Forschungsprojekte setzen dabei auf Keramik, andere auf Polymere. Dadurch könnten Feststoffakkus eine doppelt so hohe Energiedichte erreichen wie gängige Lithium-Ionen-Akkus.

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Foto: pixabay.com
Quellen: futurezone.at, zeit.de

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