Neben der Platzfrage, geht es vor allem um den Umgang mit Treibhausgasen.

Hat man 2012 noch mit einer Menge von 122 Millionen Tonnen städtischen Abfall gerechnet, ist die Zahl nun auf 262 Millionen angestiegen. Dabei handelt es sich um einen Anstieg um 115%. Herausgefunden hat man dies bei einer Studie, die unter anderen an der Yale Universität stattgefunden hat.

Die USA hat dabei derzeit für etwa 70 Jahre Müll Platz.

Deponien sind große Methanquellen, sie umfassen etwa 18% der vom Menschen verursachten Methanemissionen in den USA.

Nimmt man nun an, dass diese Art der Müllentsorgung auch in den nächsten Jahren populär bleibt, muss man sich Wege ansehen, um Treibhausgasemissionen reduzieren zu können.

Problemfall: Müllhalden, die noch in Betrieb sind

Bei der oben genannten Studie hat man außerdem herausgefunden, dass Müllhalden, die geschlossen sind, um 17 Prozent effektiver mit Gasen umgehen können, als all diejenigen, die noch mit Müll beliefert werden.

Um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen gibt es Vorschläge zu Veränderungen von der US Environmental Protection Agency. Dabei geht es etwa darum, dass bessere Deponiegas Sammelsysteme aufgebaut werden sollen. Freilich ist dies nicht nur ein Thema, das die Vereinigten Staaten von Amerika alleine betrifft. Die UN Sustainable Development Goals streifen diese Punkte mehrfach für ihre weltweiten Auswirkungen an.

Open Data

Um die Auswirkungen in den USA beobachten zu können, ist man auf öffentliche Daten und das weitere Beobachten durch Forschende angewiesen.

Besonders wichtig sind dabei, die, wie bereits oben angeführt, noch in Betrieb befindlichen Mülldeponien. Deponiegas muss auch hier korrekt gesammelt werden, passiert dies nicht, kann es etwa zu Bränden oder zur Pyrolyse, ausgelöst durch hohe Temperaturen, kommen.

Innovative Ansätze sind daher wichtig, am besten all diejenigen, die sich schon in frühen Phasen der Müllablagerung mit dem Thema auseinandersetzen.

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Quellen:

Foto: shutterstock/Huguette Roe

Text: iflscience.com

 

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