Praktische Sitzgelegenheit und Lieferant von frischer Erde in Einem.

Obwohl jeder von uns Obst und Gemüse isst, wird in den wenigsten Haushalten Biomüll von herkömmlichem Mist getrennt. Doch wieso wird darauf nicht geachtet?

Die Bequemlichkeit siegt

Zugegeben, manchmal steht man vor der Tatsache, dass keine Biotonne vorhanden ist und man seinen Bioabfall gesondert – mit mehr Aufwand verbunden – entsorgen müsste. Die einfachste Variante in diesem Fall ist, dass man seine Abfälle gesammelt in den Restmüll wirft. Dieses Phänomen ist vor allem in der Stadt weit verbreitet. Je mehr man jedoch wieder in ländliche Gegenden kommt, umso häufiger findet man altbekannte Mist-Gruben oder Biotonnen. 

3,2,1… Mein Mist

Wer seinen Biomüll selbst kompostiert, gewinnt dadurch letztlich. Im Zersetzungsprozess und während der fleißigen Arbeit des ein oder anderen Wurmes, entsteht gute und reichhaltige Erde, die wiederum unseren Pflanzen gut tut. Seinen eigenen Mist zu behalten, ist so gesehen also eine Win-Win-Situation.

Auf den Wurm gekommen

Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dessen waren sich auch David und Thomas Witzeneder sicher, als sie ihre Wurmkiste erfanden. Diese Kompostieranlage für den Hausgebrauch wird in liebevoller Handarbeit, nach einem gut durchdachten System zusammengebaut. Das ermöglicht geruchsneutrales Entsorgen von Biomüll und ist für die darin lebenden Würmer ausbruchsfrei gestaltet. In ihrer Umsetzung zum Wurmhocker punktet die Kiste ebenso durch ihr Design, da sie durch diese zusätzliche Funktion auch zu einem optischen Highlight wird.

Auf Würmern sitzen

Vermutlich bereitet es manchen etwas Unbehagen, in der Wohnung auf einem Hocker zu sitzen,  in dem fleißige Würmer ihre Arbeit verrichten. Darum ist es auch kein Problem, den Wurmhocker auf die Terrasse, oder den Balkon zu stellen. Alternativ, und vor allem für größere Haushalte, gibt es noch die „hungrige Wurmtonne“, die optimal für Draußen geeignet ist. Die kann bis zu 2kg Biomüll am Tag umsetzen. Der Hocker hingegen ist auf einen Haushalt von 1-3 Personen ausgerichtet, da pro Mensch täglich ca. 150g Bioabfall produziert wird, was der Menge entspricht, welche die Wurmpopulation im Hocker gut verarbeiten kann.

Einfache Handhabung

Die Verwendung der Wurmkiste ist ganz einfach:  Deckel abnehmen den angefallenen Biomist auf die Würmer legen und den Deckel wieder schließen. So einfach kann man die Umwelt und seine neuen „Haustiere“ glücklich machen, die im Gegenzug nährstoffreiche Erde herstellen.

Selfmade oder selbst gekauft

Wer sich zu den Selberbauern zählt, der hat sogar die Option den Wurmhocker als Bausatz zu erwerben und diesen zu Hause zusammen zu bauen, oder aber sich zu einem Wurmkisten-Workshop anzumelden. Dort kann jeder seinen Wurmhocker individuell gestalten. Wer aber darauf vertraut, dass jedes Tierchen auch da bleibt wo es ist, kann den Hocker, der mit viel Liebe zusammengebaut wird, auch schon fix und fertig erstehen. In jedem Fall entscheidet jeder selbst, ob er diese nachhaltige Kompostier-Lösung für sein Zuhause möchte,oder nicht.

Bildquelle: wurmkiste.at

 


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