Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Maryland und Minnesota, die unter anderem von der NASA finanziert wurde, kommt zu dem Schluss, dass sich die „Menschheit“ unweigerlich auf einen Kollaps…

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Universitäten Maryland und Minnesota, die unter anderem von der NASA finanziert wurde, kommt zu dem Schluss, dass sich die „Menschheit“ unweigerlich auf einen Kollaps zu bewegt. Letztlich das gleiche Ergebnis, das die Studie des Club of Rome aus 1972 vorhersagt und was aufmerksamen Beobachtern als scheinbar unabwendbare Realität täglich vor Augen geführt wird. Es ist demnach nur eine Frage der Zeit, wann diese Zivilisation endgültig zusammenbricht, wie schon viele Kulturen zuvor. Allerdings ist – zumindest bezogen auf diese Annahmen – der Zusammenbruch nicht unabwendbar und wird ohnehin nicht die gesamte Menschheit treffen.

Die christlich abendländische Kultur, im Grunde der Kapitalismus ist am Ende, sonst nichts

Die wichtigste Aussage aller Untersuchungen jedweder Disziplinen ist die, dass ein System, welches permanent mehr Energie – in Form von Ressourcen – aufnimmt, ohne für ein allgemeines Gleichgewicht zu sorgen, über kurz oder lang zusammenbrechen wird. Das ist letztlich ein physikalisches Grundgesetz und damit das Grundgesetz des gesamten Universums. Dagegen zu verstoßen ist einfach grober Unfug und jenseits jeder Form von Intelligenz, in der Sprache der Psychologen ein pubertierendes Verhalten. Das ein Teil der Menschheit dieses trotzdem versucht ist letztlich für alle Lebewesen, ja diesen gesamten Planeten misslich, aber am Ende belanglos. Das Gesamtsystem wird von selbst dafür sorgen, dass es wieder in ein Gleichgewicht gelangt. Lediglich das kannibalische System und mit ihm ein sehr großer Teil der „Menschheit“ wird, sofern eben keine grundlegende Änderung eintritt, „verschwinden“.

Es ist – laut allen Studien – nicht einmal nur der völlig überzogene Verbrauch der Ressourcen, der zu dem Kollaps führen wird, sondern bereits viel eher das soziale Ungleichgewicht. Dieses wird entweder zu einem globalen Zusammenbruch der Wirtschaftssysteme oder – im schlimmsten Fall – zu außerordentlich blutigen Auseinandersetzungen führen.

Technischer Fortschritt ist nicht die Rettung

Schon Rebecca Costa belegte in ihrem Buch „Kollaps oder Evolution?“ in 2012, dass technischer Fortschritt keine Lösung sein kann, weil er ohnehin das eigentliche Problem nur verschlimmert. Auch die aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass nur eine globale Lösung der sozialen Frage, ein möglichst ausgeglichenes Gleichgewicht der sozialen Unterschiede eine Rettung bringen kann. Dieses ist aber nicht einmal im Ansatz in Sicht und wird von den „Eliten“ weder gesehen, noch angestrebt. Im Gegenteil, das Problem wird von Jahr zu Jahr größer. Der Versuch, mit immer neuen Technologien die anderen Faktoren, die zu dem Kollaps führen, wie die Klima- oder die Umweltprobleme in den Griff zu bekommen, führt gleichzeitig – bei Beibehaltung des Wirtschaftssystems – nur zu einer weiter steigenden Ungleichheit. Es profitieren die Konzerne und dahinter stehend, die immer kleinere Gruppe der „Reichen“. Das Hungerproblem und die immer schlimmeren Lebensumstände für die große Mehrheit der Menschen haben sich mit steigendem technischen Fortschritt stetig verschlechtert.

Selbst – letztlich besonders – in den hoch „zivilisierten“ Industrienationen nimmt das „Leiden“ der Menschen drastisch zu. Der Grad der Vergiftung, zuerst nur der Umwelt (Mitwelt) und nun auch der Menschen selbst, hat zu zahllosen psychischen und physischen Krankheiten und eben auch in zunehmendem Masse Todesfällen geführt. Diese Spezies rottet sich selbst aus.

Warum können „zivilisierte“ Menschen nicht eine Lösung denken?

Wie sehr die Menschen in den hochtechnisierten Gesellschaften geistig gehindert sind, zeigt der Dokumentarfilm „Alphabet“. Diese Menschen haben gelernt, nur in Fachsparten zu denken und hier Kreativität nur als „Effizienzoptimierung“ zu verstehen. Der Maßstab für Alles ist die Ökonomie, die so genannte Rendite. Emotionen und ganz besonders einfache und naheliegende Lösungen sind nicht im Programm. Politiker denken prinzipiell nicht vorausschauend, sondern reagieren nur auf „Sachzwänge“ und dann angeblich alternativlos. Menschen mit „Visionen“ werden als Spinner abgetan. Diese Kultur scheitert also an der so genannten „kognitiven Schwelle“, ist gefangen in den Kategorien ihres leider pervertierten Denkens.

Die Lösung aller globalen Probleme liegt auf der Hand und jeder Mensch fühlt sie. Dieses Gefühl wird aber – gerade aktuell in vielen Staaten Europas – von nationalistischen Gruppierungen ausgenutzt. Die eigentlich sinnvolle Orientierung, hin zu einer „Heimat“, einem harmonischen Gefühl mit dem Ort, der Mitwelt, wird ausgenutzt, für eigentlich tyrannische Systeme. Dabei zeigen alle Gesellschaften, die in einem harmonischen – und damit nachhaltigen – Verhältnis mit ihrer Mitwelt leben, eine große Offenheit und Gastfreundschaft. Das von vielen Menschen so gefürchtete „Flüchtlings- oder Asylantenproblem“ wird es ohnehin nicht mehr geben, wenn eben alle Menschen global an ihrem Ort „beheimatet“ sind und dort ein Auskommen haben.

http://www.freitag.de/autoren/seriousguy47/prophezeit-nasa-studie-den-weltuntergang

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/Es-geht-zu-Ende-mit-der-Erde/story/11805083

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/n24-netzreporter/d/4455836/die-menschheit-ist-am-ende.html

http://www.wiwo.de/technologie/forschung/nasa-studie-das-ende-der-menschheit-ist-nah/9650356.html

http://www.spektrum.de/rezension/kollaps-oder-evolution/1157509

http://de.wikipedia.org/wiki/Kollaps_%28Buch%29

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