Stark, leise, spritsparend. Alternative Antriebe sind im oberen Preissegment angekommen, und unter den Hauben, unter denen viele PS stecken: Porsche bringt den Panamera mit Plug-in-Hybrid-Antrieb auf den Markt.

Porsche und Hybrid? Warum nicht! 2013 ist schließlich höchste Zeit dafür, die Hybridtechnik in allen Preissegmenten einzuführen. Porsche offeriert also den Panamera S E-Hybrid; ein PS-starkes Auto mit Plug-in-Hybridtechnik.

Leise

So ein Hybrid startet leise los – und das tut auch der Hybrid-Porsche. Statt satten Aufröhrens muss man sich hier auf leises Schnurren gefasst machen. Neben dem klassischen V6-Benzinmotor sitzt der Elektromotor, der sich in vier Stunden bequem an der normalen Steckdose oder schneller in nur zweieinhalb Stunden an der mitgelieferten Ladestation aufladen lässt. Er übernimmt die Anfangsbeschleunigung und macht den Porsche leise.

Die Plug-in-Technik gibt dem Elektromotor auch mehr Saft als herkömmliche Technologien. Porsche ist der erste deutsche Hersteller, der sie in Serie einbaut und damit echte elektrische Etappen möglich macht. Bis zu 36 Kilometer kann der Panamera S E-Hybrid ganz ohne Sprit fahren.

95 PS mit Elektromotor, 333 mit Benzin

Die E-Maschine leistet 95 PS und rein elektrisch erreicht der Panamera maximal Tempo 135. Das reicht auf jeden Fall für Österreichs Straßen. Den echten Einschlag zeigt das Fahrzeug aber in Sachen Verbrauch. Nach mehr als 50 Kilometern Mischbetrieb zwischen Landstraße, Autobahn und Stadtverkehr – getestet in Deutschland – weist der Bordcomputer einen Mittelwert von 4,1 Liter aus – ein exzellenter Wert für eine fünf Meter lange und zwei Tonnen schwere Luxuslimousine.

Herzstück des Antriebs ist das Lithium-Ionen-Akkupaket unterm Kofferraumboden. Es hat eine Kapazität von 9,4 kWh und erhielt eine Flüssigkeitskühlung. Der 3-Liter-V6-Kompressor-Benziner leistet 333 PS.

Fahrzeug mit Lernhilfe

Damit Fahrer, die sich wirklich umgewöhnen wollen, dabei nicht allein dastehen, hat der Porsche Panamera S E-Hybrid auch einen E-Mode. Wenn der aktiviert ist, präferiert das Auto automatisch den E-Motor und leistet ein wenig extra Widerstand gegen kräftigen Zug aufs Gaspedal: eine kluge kleine Erinnerung, dass man doch eigentlich auf die Umwelt schauen wollte.

Quelle: Spiegel

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