Google arbeitet seit 3 Jahren daran, Autohersteller testen ebenfalls. Selbstfahrende Autos könnten zur Realität werden. Effizienteres Fahren und erhöhte Sicherheit stehen dabei im Vordergrund.

Google arbeitet seit 2010 an einem selbstfahrenden Auto und scheint dabei gute Fortschritte zu machen. Die ohne Eingriff des Menschen fahrenden Testautos haben über 480.000 Kilometer (300.000 US-Meilen) ohne selbstverschuldeten Unfall zurückgelegt. Lediglich menschliche Fehler von anderen Verkehrsteilnehmern führten zu kleinen Unfällen. Das Auto trägt pro Sekunde rund 750 Megabyte an Informationen zusammen. Die Umgebung wird gescannt, interpretiert und auf Grundlage der vorhandenen Informationen das Fahrverhalten angepasst.

Entscheidende Tests stehen für Google allerdings noch bevor: Schneebedeckte Straßen oder das Erfassen und Verarbeiten von provisorisch aufgestellten Verkehrsanweisungen wie bei Baustellen. Bisher wurden die Autos stets paarweise getestet, nun sollen die Testwägen einzeln unterwegs sein. Eine Testperson wird weiterhin hinter dem Steuerrad sitzen um notfalls eingreifen zu können. Endgültiges Ziel von Google ist es, den Menschen komplett vom Lenken des Autos zu befreien.

Wie gut die elektronischen Systeme für das automatisierte Fahren im Pkw funktionieren, will Bosch künftig auch auf deutschen Straßen testen. Das Präsentationsvideo von Bosch zeigt, wie das System mit Hilfe von Radar- und Videosensoren Informationen erfasst und damit auf den Verkehr reagiert.

Ob tatsächlich autonom fahrende Autos entwickelt werden, ist eine Frage, die derzeit noch nicht zu beantworten ist. Von aktuellem Interesse sind Sensorentechnik und Fahrautomatik, die sicherem und treibstoff- bzw. stromsparendem Fahren dienen. Dazu kommen Technologien, die zur Parkplatzsuche dienen. Beispielhaft dafür steht das Konzept „Link & Go“ , das emissionsfreie elektrische Auto, das autonom fährt und parkt.

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