Sonnenenergie könnte zur größten Energiequelle werden. Der Klimawandel würde damit begrenzt werden. Dafür sind aber auch weitere Maßnahmen zu treffen.

Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte Solarenergie bis 2050 die größte Energiequelle der Welt darstellen. Die Versorgungssicherheit würde erhöht und die Importabhängigkeit vieler Regionen gesenkt werden. Außerdem entstehen durch diese Form der erneuerbaren Energie, im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, keinerlei Schadstoffemissionen und sie ist auch keinen Preisschwankungen ausgesetzt.

Laut den Daten der IEA könnten Photovoltaikanlagen bis 2050 16 Prozent des Gesamtenergiebedarfs decken und Solarthermische Kraftwerke weitere elf Prozent liefern. Eine Chance für den Ausbau der Energiegewinnung durch Sonneneinstrahlung sieht Maria van der Hoeven, Geschäftsführerin der IEA, in den deutlich gesunkenen Kosten für den Bau von Photovoltaik-Modulen und Anlagen.

Seit 2000 ist die Nutzung dieser Technologie stark gestiegen. Auch wenn die Kapazität Anfang 2014 bereits bei 150 Gigawatt lag, stellt sie im Moment nur ein Prozent der weltweiten Energiegewinnung dar. Würde das IEA-Ziel einer Photovoltaik Kapazität von 4.600 Gigawatt bis 2050 erreicht, bedeutet das eine CO2 Einsparung von vier Gigatonnen jährlich.

solarenergie

Vorreiterrollen im Einsatz und Ausbau dieser Art der Energiegewinnung nehmen China, Japan und die USA ein. In Europa sind es vor allem Deutschland und Italien, die die Entwicklung vorantreiben. Auch in Österreich setzt man seit einigen Jahren vermehrt auf Energiegewinnung aus Sonnenkraft, so wurden beispielsweise in Wien Solarkraftwerke mit BürgerInnen-Beteiligung errichtet, außerdem wird die Installation von Photovoltaik-Anlagen in Österreich staatlich gefördert.

Doch der Weg ist noch nicht zu Ende: Energieeffiziente Technologien, verschiedene Formen von erneuerbaren Energien, CO2-Abscheidung und Speicherung und tiefgreifende Änderungen im Transport- und Verkehrswesen müssen gefördert werden um die aktuellen CO2-Werte um 50 Prozent zu reduzieren. Nur so, stellt die IEA in einer Roadmap fest, könnte die Globale Erwärmung bis zum Jahr 2050 bei rund 2 Grad Celsius im Vergleich zu vorindustriellen Werten begrenzt werden.

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