Öffentlicher Verkehr, Fahrradinfrastruktur, Gebäudesanierung: Kopenhagen hat gezeigt, was auf kommunaler Ebene möglich ist – und wo nationale Politik oft bremst.
Es ist ein sonniger Julitag in Aspern, und unter der Erde brodelt es – wortwörtlich. Denn dort, in rund 3.000 Metern Tiefe, schlummert eine Energiequelle: heißes, mineralreiches Wasser. Jetzt wird…
Die drei Tiefenbohrungen in der Seestadt sind nach sechs Monaten erfolgreich abgeschlossen. Was nun folgt ist die Förderung von heißem Wasser aus einer Tiefe von 3000 Metern.
Deeep unter Wien befindet sich ein beträchtliches Heißwasservorkommen im Aderklaaer Konglomerat in 3000 Metern Tiefe. Mit Tiefengeothermie wird dieses Potential nun für die Fernwärme erschlossen.
Das Beispiel Norwegen zeigt, dass mit dem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zum Heizen sehr viel CO2 eingespart werden kann, die Luftqualität besser wird und niemand frieren muss.
Früher waren mehr als 200 Ölkessel bei Wien Energie-Kunden im Einsatz. Jetzt sind es Null. Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität, die Wien bis 2040 erreichen will.
Ein Jahr früher als geplant, gelang es den so genannten Fernkältering unter dem Wiener Ring zu schließen. Weltberühmte Ringstraßenbauten wie das Parlament, die Universität und die Oper können nun umweltfreundlicher gekühlt werden.
Die Therme Wien hat einen weiteren Schritt in Richtung noch mehr Energieeffizienz gemacht. Zusätzlich zu den zwei Wärmepumpen hat nun eine PV-Anlage am Dach der Therme mit der Stromerzeugung begonnen.