Energiespartipps
Energiespartipps
Energiespartipps gibt es viele – wir haben die besten Tipps zum Energie sparen vom Profi für euch zusammen gefasst!

Das Thema Energieeffizienz ist in aller Munde. Laufend wird uns vor Augen geführt, dass wir mit den Ressourcen der Erde schonend umgehen müssen. Außerdem ist natürlich das Interesse groß, die eigenen Energiekosten so gering wie möglich zu halten. Es gibt unzählige Energiespartipps wobei die besten immer diejenigen sind, die auch umgesetzt werden. Sucht euch also lieber drei aus und setzt sie direkt um, als alle zu lesen und nichts davon zu machen.

Übrigens: das größte Einsparpotenzial liegt heutzutage tatsächlich in einer Verhaltensänderung! Neue Geräte an sich arbeiten nämlich bereits extrem effizient.

Die besten Energiespartipps

In jedem Haushalt verstecken sich dennoch unzählige Möglichkeiten sofort und nachhaltig Energie – und damit bares Geld – zu sparen. Und das ohne Komfortverlust. Das können schon kleine Kinder lernen, wie, darüber habe ich hier schon einmal geschrieben. Hier kommen aber jetzt die besten Energiespartipps für jeden Bereich im Haus:

Kühlen und Gefrieren

Hier zahlt es sich schon aus, die richtigen Temperaturen wählen. Im Kühlschrank sind zwischen +4 °C bis +6 °C und im Gefriergerät -18 °C optimal. Jedes Grad kälter braucht mehr Strom und kostet Geld.

Übrigens: ein alter Kühlschrank verbraucht oft das dreifache eines modernen Geräts. Im Zweifel also lieber zum Neukauf tendieren und dabei auf die Energieeffizienz lt. EU-Label achten.

Kochen und Backen

Verwendet beim Kochen gute Töpfe und unbedingt den passenden Deckel dazu. Das braucht nur rund ein Fünftel der Energie schlechten Geschirrs ohne Deckel. Stellt bitte außerdem den Topf immer auf eine passend große Herdplatte, um auch hier Energieverschwendung zu vermeiden. Eine Induktionskochstelle arbeitet übrigens ohne Umwege und energieeffizienter als konventionelle Elektrokochfelder oder Gasherde. Bei diesen könnt ihr dafür die Restwärme nutzen und einfach ein bisschen früher abdrehen. Übrigens: Das Aufkochen von Wasser im Wasserkocher, um es später zum Kochen im Topf weiterzuverwenden ist meist nicht sparsamer, als es gleich direkt im Topf zu kochen.

Beim Backen ist der Heißluftbetrieb besonders wirtschaftlich, da das Aufheizen entfällt und die Temperatur niedriger gehalten werden kann.

Geschirr spülen

Dieser Mythos stimmt allerdings schon: Geschirr spülen im Geschirrspüler verbraucht weit weniger Energie als das Abspülen per Hand. Wie praktisch. Achtet beim Kauf eines Geschirrspülers auch auf die Energieeffizienzklasse und spült im Sparprogramm, das reicht meist vollkommen aus. Außerdem sollte nur ein voller Geschirrspüler eingeschalten werden, aber das versteht sich hoffentlich von selbst.

Wäsche waschen

Heute kann man mit deutlich niedrigeren Temperaturen waschen als früher. 30 bis 40 Grad sind meist genug, um die Wäsche sauber zu bekommen.

Voraussetzung dafür sind natürlich ein gutes Waschmittel und normal verschmutzte Kleidung. Auch beim Wäsche waschen gilt übrigens die Füllmengenregel – eine halb volle Maschine einzuschalten ist wenig energieeffizient.

Wäsche trocknen

Wäsche trocknet ihr am besten an der Luft, sofern das möglich ist. In manchen Wohnungen ist allerdings ein Trockner zu bevorzugen, da es sonst zur Schimmelbildung kommen kann. Bei Wäschetrocknern ist es übrigens besonders wichtig auf die Energieeffizienzklasse und die Verbrauchswerte zu achten.

Unterhaltung

Notebooks verbrauchen um einiges weniger Strom als Stand-PC´s.

Und bei Fernsehern gilt dasselbe, wie bei Kühlschränken: Moderne Fernsehgeräte brauchen im Stand-by Betrieb weit weniger Strom als alte.

Beleuchtung

Moderne LED-Lampen verbrauchen nur rund ein Fünftel der Energie einer Glühlampe. Positiver Nebeneffekt: sie werden durch die wesentlich höhere Effizienz viel weniger heiß und die Lebensdauer ist bis zu 50mal so hoch.

Achtet aber bei der Auswahl auf die Angaben auf der Verpackung. Empfehlenswert sind 800 Lumen, das entspricht einer 60 Watt Glühbirne.

Raumkühlung

Es muss nicht immer gleich eine Klimaanlage sein. Auch kleinere organisatorische Maßnahmen können schon einiges bewirken. Spürt Wärmequellen auf und beseitigt diese, lasst die Wärme während des Tages nicht hinein, lüftet in den kühlen Nachtstunden quer und bewegt die Luft mit einem Ventilator.

Zusätzlich helfen natürlich bauliche Maßnahmen wie Verschattung durch Jalousien, Dachvorsprünge, Pflanzen, Fensterläden oder Rollläden oder eine Wärmedämmung der Gebäudehülle.

Erst wenn diese Energiespartipps NICHT den gewünschten Erfolg bringen, empfehlen Experten eine Klimaanlage.

Heizen und Lüften

Heizkörper sollten am besten frei stehen, ohne Möbel oder Vorhängen davor. Das kann bis zu 40 % Heizkosten einsparen und hilft dem Heizkörper-Thermostatventil wirkungsvoll zu arbeiten. In vielen Wohnungen ist es außerdem wärmer als notwendig. Schon 1 °C weniger Raumtemperatur spart bis zu 6% Heizkosten! Außerdem macht es Sinn, unterschiedliche Räume unterschiedlich warm zu heizen. Im Badezimmer macht eine höhere Temperatur mehr Sinn als im selten benutzten Gästezimmer. (Achtung: keine Heizung ist aber auch keine gute Idee! Abgesehen vom hohen Energieaufwand einen vollkommen ausgekühlten Wohnraum wieder aufzuheizen, können auch Leitungen einfrieren oder Schimmel entstehen und damit große Schäden verursachen.

Richtig lüften: alle 2 bis 3 Stunden für 2 bis 5 Minuten (je nachdem wie kalt es draußen ist).

Ein Klassiker unter den Energiespartipps, der aber immer gilt: kein Kipplüften im Winter, denn das führt zu einem höheren Energieverbrauch und kann Schimmel verursachen.

Warmes Wasser

Mit speziellen Energiespar-Duschköpfen lässt sich Energie und Wasser einsparen. Sie reduzieren kaum merkbar die Durchflussmengen und sorgen für einen geringeren Wasser- und Energiebedarf. (Die Ersparnis liegt bei bis zu 100 Euro im Jahr.)

Generell gilt: ein Vollbad benötigt durchschnittlich dreimal so viel Energie und Wasser wie fünf Minuten duschen. Hier könnt ihr also deutlich sparen.

Woran mich mein Sohn immer schon erinnert ist das Wasser beim Zähne putzen zwischendurch abzudrehen. Diese täglichen Kleinigkeiten können erstaunlich viel Wasser einsparen.

Kalk kalt machen

Verkalkte Geräte verbrauchen mehr Energie. Vergesst also nicht eure Geräte regelmäßig zu entkalken. (Das geht ganz einfach mit speziellen Entkalkungsmitteln, aber auch mit Essigwasser.)

Tipp: noch mehr Energiespartipps vom Profi gibt es hier!

Quellen: https://www.wienenergie.at/privat/produkte/energieberatung/energiespar-tipps/

https://www.wienenergie.at/wp-content/uploads/2020/05/energiespartipps_245888.pdf