Nicht alle können erneuerbare Energien produzieren oder beziehen.

Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, sauberen Strom zu fördern. Saubere Energie wird immer populärer, wie auch der aktuelle Photovoltaik-Bericht des Fraunhofer-Instituts zeigt. Die Kosten erneuerbarer Energien sind in den vergangenen Jahren rapide gesunken. Trotzdem ist die Installation einer Photovoltaikanlage am eigenen Dach für viele immer noch zu teuer oder das Dach ist zu schattig oder das Haus gehört einem nicht. Um umweltfreundlicher zu leben, braucht es aber keine PV-Anlage oder ein eigenes Windrad. Es gibt auch andere Möglichkeiten, erneuerbare Energien zu fördern:

1. In grüne Energien investieren
Die direkte Investition in erneuerbare Energie ist eine wirkungsvolle Methode. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten wie alternative Finanzierungsmodelle oder die Bank für Gemeinwohl wobei jeder Euro direkt in die Energieförderung und nicht an traditionelle Finanzinstitutionen geht.

2. Unternehmen oder Technologien unterstützen, die auf umweltfreundliche Energie setzen
Apple setzt auf erneuerbare Energieformen, Amazon vertraut weiter der Kohle. Die Datenspeicherung könnte man auch umweltfreundlicher gestalten: Das deutsche Öko-Institut empfiehlt vor allem für große Datenmengen einen Speicher im Heimnetzwerk, der deutlich umweltfreundlicher und kostengünstiger sein soll als in der Cloud.

3. Für umweltfreundliche Entwicklungshilfe spenden
Es gibt viele Organisationen die umweltfreundliche Energie unterstützen. So arbeitet die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) intensiv an einer nachhaltigen Energiezukunft ihrer 15 Mitgliedstaaten. Österreich unterstützt diese Arbeit.

4. Den eigenen Energieverbrauch senken
Egal wieviel wir in erneuerbare Energien investieren, die steigende Energienachfrage zu bedienen, wird eine schwierige Aufgabe. Mit einer guten Wärmedämmung der Häuser und einem geringeren Verbrauch von Wasser und Strom können wir die Netze entlasten. Das Stromnetz wird dadurch einfacher zu managen und erneuerbare Energie können besser integriert werden.

Titelbild: Langer August

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