Welche Wärmepumpe ist die richtige? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden? Wir begleiten dich Schritt für Schritt zur Wärmepumpe!

Wärmepumpen nutzen die Wärmeenergie der Sonne- und zwar aus ihrem direkten Umfeld: So werden Luft, Wasser und Erde zu den Bezugsquellen für Heizung und Warmwasser. Mithilfe der Wärmepumpe kann die Vision einer selbständigen Energieversorgung im Eigenheim Wirklichkeit werden. Unsere Serie „Schritt für Schritt zur Wärmepumpe“ begleitet dich auf dem Weg dorthin!

Am Anfang einer Idee stehen meist viele Fragen offen, die es schnellstmöglich zu beantworten gilt: Welche Wärmepumpe ist die richtige? Wie sieht die optimale Umsetzung aus? Welche Schritte führen zum erwünschten Ergebnis? Und welche Voraussetzungen müssen im Vorfeld erfüllt werden?

In unserer dreiteiligen Serie findest du viele Informationen rund um die Wärmepumpe: In Teil 1 widmen wir uns ihrer Funktionsweise, den Vorteilen und unterschiedlichen Anlagen- Typen.

Nach Schritt 1 folgt Schritt 2, in dem sich alles um hauseigene Voraussetzungen und die richtigen Bedingungen für die Anschaffung dreht.

Schließlich werden im 3. und letzten Teil Kosten anhand von Beispielen veranschaulicht und Förderungen vorgestellt. Außerdem gibt es hilfreiche Tipps, wie Sie einer Kostenfalle entgehen können. Wir geben auch Auskunft über die wichtigsten Planungsschritte auf dem Weg zur eigenen Wärmepumpe. Und dann kann es auch gleich an die Umsetzung gehen!

Hier geht’s zu den 3 Teilen:

  • Schritt für Schritt zur Wärmepumpe: Teil 1
  • Schritt für Schritt zur Wärmepumpe: Teil 2
  • Schritt für Schritt zur Wärmepumpe: Teil 3

Passend zu dieser Serie gibt es ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe rund um das Thema „Wärmepumpe“ erklärt werden.

Auf energieleben.at findest du außerdem noch folgende Schritt für Schritt- Serien:

Wenn du mehr über die Gewinnung von „Sonnenstrom“ oder über alternative Energien nachlesen willst, bist du bei der Energiepedia genau richtig.

Fotocredit Titelbild: © Alexander Raths

5 Kommentare

  1. Wärmepumpen benötigten Gleichstrom-Drehstrom Inverter, wenn Solarstrom verwendet werden soll.
    Dabei wäre es naheliegend den Motor in der Wärmepumpe gleich als Permanentmagnet-Drhstrommotor auszustatten, so wie dies auch bei den Nabenmotoren der Fahrräder der Fall ist, das wäre mit höherem Wirkungsgrad verbunden und es könnte der Solarstrom direkt Verwendung finden.
    Ist hier vielleicht schon sowas am Markt, sodass ich meine Danfoss SC18 damit ersetzen könnte?
    kutscherkarl@yahoo.de

  2. Sehr geehrter Herr Krammer,

    grundsätzlich ist das eine naheliegende Idee.
    Bei näherer Betrachtung, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, ist eine solche Lösung deswegen nicht optimal, weil hier der von der PV erzeugte Strom „nur“ von der Wärmepumpe und von keinen anderen Geräten und Anwendungen genutzt würde. Außerdem laufen gerade hier oft Erzeugung und Bedarf gegengleich, d.h. in Zeiten wo die Wärmepumpe am meisten benötigt wird (trübe, kalte Tage bzw. Nachtstunden) gibt es keine (ausreichende) Produktion von der PV.
    Besser wäre, die Wärmepumpe möglichst gut mit der PV einzuregeln, d.h. bei Stromproduktion soll auch die Wärmepumpe laufen (um z.B. das Warmwasser aufzuheizen).

  3. Permanentmagnet Motore sind wegen deren höheren Wirkungsgrades gegenüber reinen Induktionsmotoren angebracht. Drehstrom Asynchronmotore dagegen, wie sie auch in Automobil-Antrieb verwendet werden, sind zwar billiger herzustellen, aber sie erwärmen sich stärker im Betrieb und benötigen ebenfalls Wandler und sind weniger
    für eine Drehzahlsteuerung einsetzbar, als dies bei Permanentmagnet-Synchromotore vorteilhaft ist. Von
    Hilfsphasenmotore mittels Solarstrom Antrieb, ganz zu schweigen, denn solche Motorwe in Kleinwärmepumpen, wie zB. Danfoss SC 18..22 sind ein Unding, elektrisch, wie auch im Wirkungsgrad.
    Es ist bekannt , dass Europas Motorenfertigung ihre Blüte vor 50 Jahren erlebte und seither leider degradiert, was nicht nötig wäre, angesichts der Asiaten, welche diese Tätigkeit zunehmend ausbauen, aber der Bedarf an
    hoch effizienten Elektromotoren in Europa ist vorhanden und ich musste selber aus China für meinen persönlichen Bedarf importieren, was zu bedauern ist! Diese Tatsache ist auch ein Manko für Europas Elktromotorisierung.

  4. Sehr geehrte Frau Anita Schernhammer!
    Mein neuer LiFePO4 48V 50Ah (erstes Stück der gesamten Batterie)
    ersetzt später einmal die Bleibatterie (derzeit 12V 250Ah mal 4)
    und ist als zukünftiger Speicher gedacht, welcher auch ua. die
    Wärmepumpe betreiben sollte. Derzeit habe ich immer noch die SC 18 von Danfoss nicht in Betrieb.
    welche so knapp an die 10.000 BTU/3kW an Wärme am Kondensator bringen soll.
    Der hohe Anlaufstrom der Hilfsfasenmaschine hindert mich aber diese
    zu verwenden, weil ich dann an die 3,5kW 220V Sinus für Anlauf bereit haben müsste.
    Also werde ich wahrscheinlich eine chinesische Kapsel =48Vwie sie für
    Autobusse in Einsatz kommt dafür vorsehen, was sehr teuer ist.
    Übrigens, Ihr Einwánd, dass Solarstrom nicht bedarfsgerecht daherkommt ist meine geringste Sorge!
    Eine Lösung wäre eine Maschine mit Drehstromantrieb/Asynchron, da wäre der Anlauf wesentlich leichter,
    aber ich kenne keine solche Drehstrommaschine. Die nächste wäre eine halbhermetische Danfoss-Maschine
    mit etwa 2kW/ 380V , welche dann schon etwa 20.000 BTU , also Mehrleistung erbrächte, aber ich käme mit 2kW Heizleistung durch.

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