Als Minimalist kommt man nur selten in das Bedrängnis, ein Einkaufswagerl zu verwenden. -Fotocredits: Hanson Lu/unsplash
Als Minimalist kommt man nur selten in das Bedrängnis, ein Einkaufswagerl zu verwenden. -Fotocredits: Hanson Lu/unsplash
Dass viele von uns im Überfluss leben, ist uns bewusst. Schwieriger ist es jedoch herauszufinden, auf welche Gegenstände wir problemlos verzichten können.

Einer meiner Neujahrsvorsätze war es, noch mehr in die Themen Minimalismus und Zero Waste einzutauchen. Seit fast drei Jahren trenne ich mich regelmäßig von meinen Besitztümern und würde mich mittlerweile sogar als Minimalist bezeichnen.

Was Minimalismus ist, erkläre ich euch in diesem Beitrag. Wenn ihr auch erste Schritte hin zum Minimalismus machen wollt, dann hilft euch vielleicht dieser Artikel weiter

Auch das Thema Zero Waste liegt dem Minimalismus gar nicht so fern. Welche Dinge ich als Zero Waste Minimalist nicht mehr kaufe, könnt ihr im folgenden nachlesen:

Dinge im Badezimmer, die ich nicht mehr kaufe:

  • Hygieneartikel, die ich selber herstellen kann: 
    Darunter fallen zum Beispiel Deo und Zahnpasta aber auch Peelings oder Gesichtsmasken. 
  • Wattepads:
    Herkömmliche Wattepads lassen sich ganz einfach durch waschbare Kosmetikpads ersetzen. Diese könnt ihr entweder kaufen, oder auch ganz einfach selber machen. 
    Mit selbst gemachten Kosmetikpads sparst du Geld und Müll. -Fotocredits: Lisa Radda
    Mit selbst gemachten Kosmetikpads sparst du Geld und Müll. -Fotocredits: Lisa Radda

    Eine Anleitung, wie ihr Kosmetikpads selber häkeln könnt, findet ihr hier.
  • Tampons:
    Anstelle von Tampons benutze ich eine sogenannte Menstruationskappe. Bei richtiger Pflege und Reinigung hält diese mehrere Jahre lang. Dadurch wird nicht nur Geld, sondern vor allem auch wahnsinnig viel Müll gespart. 

Dinge in der Küche, die ich nicht mehr kaufe:

  • Servietten:
    Ich habe vor einiger Zeit von meiner Oma Stoffservietten bekommen. Seitdem benutze ich diese und brauche daher keine Papierservietten mehr kaufen. 
  • Küchenrollen:
    Auch statt der herkömmlichen Küchenrolle aus Papier benutze ich alte Stoffreste. Diese lassen sich nach Gebrauch wieder waschen. Dadurch werden zum Beispiel auch alter Bettwäsche oder alten T-Shirts noch ein zweites „Leben“ eingehaucht.
  • Putzmittel & Schwämme:
    Sowohl Putzmittel als auch Schwämme lassen sich ganz unkompliziert und schnell zu Hause herstellen. Für einen natürlichen Allzweckreiniger könnt ihr zum Beispiel Essig mit Wasser vermischen. Schwämme lassen sich aus alten T-Shirts stricken

    Aus einem alten T-Shirt lässt sich ganz einfach ein Geschirrspülschwamm herstellen. -Fotocredits: Lisa Radda
    Aus einem alten T-Shirt lässt sich ganz einfach ein Geschirrspülschwamm herstellen. -Fotocredits: Lisa Radda

     

Dinge im Haushalt, die ich nicht mehr kaufe:

  • Bücher:
    Für manche von euch klingt das jetzt vermutlich ganz eigenartig, aber ich habe tatsächlich aufgehört, mir Bücher zu kaufen. Stattdessen habe ich mir einen Bibliotheksausweis in der Stadtbücherei besorgt und habe nun Zugriff auf mehrere tausend Bücher.
  • Deko-Schnickschnack:
    Nur, weil jemand einen minimalistischen Lebensstil hat, bedeutet das natürlich nicht automatisch, dass die Person gar nichts mehr besitzt. Allerdings ist es bei mir so, dass ich sehr schnell Gegenstände losgeworden bin, die keinen Nutzen haben. Dafür gehören für mich auch Deko-Elemente wie zum Beispiel Kerzen, Windlichter, Vasen und Co. Der Vorteil: ich muss viel weniger Staubwischen.  
  • Taschentücher:
    Anstelle von Papiertaschentüchern benutze ich Stofftaschentücher. Diese sind nicht nur sanfter zur Nase, sondern auch eine einmalige Investition und dadurch keine Müllverschwendung.  
  • Plastikflaschen / Einweg to-go-Becher:
    Mein erstes Zero Waste Item war eine Trinkflasche aus Stahl sowie ein Mehrweg Coffee-to-go-Becher. Dadurch erspare ich mir nicht nur den Wasserkauf, sondern vermeide dabei auch unnötigen Plastikmüll. 
    Fotocredit: Mira Nograsek // Die Thermoskanne und der Kaffeebecher to go sind die perfekte Ergänzung für die Kaffeeliebhaber unter uns.

Fazit

Ich habe erst, als ich diese Liste geschrieben und darüber nachgedacht habe, welche Dinge ich eigentlich nicht mehr verwende und was ich stattdessen habe, bemerkt, wie viel Veränderung diese Kleinigkeiten bewirken.

Vielleicht sind es bei euch ganz andere Sachen. Das ist auch in Ordnung. Ich würde mich darüber freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren mitteilt, welche Dinge und Gegenstände ihr nicht mehr einkauft. 

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