Eigentlich durfte bis vor kurzem „Bio-Wein“ gar nicht so genannt werden. Die richtige Bezeichnung war „Wein aus biologisch angebauten Trauben“. Grund dafür war, dass bisher nur der Anbau der Trauben den Bio-Richtlinien unterworfen war. Bei der Weiterverarbeitung im Weinkeller gab es keine Vorschriften.

Jetzt auch Kontrollen im Weinkeller

Seit März 2012 hat sich das geändert und jegliche Zusatzstoffe unterliegen den strengen Kontrollen. So darf z.B. das Enzym Lysozym oder die Sorbinsäure in Bio-Wein nicht verwendet werden. Ebenso ist die Entschwefelung und Entalkoholisierung verboten.

Der Einsatz von Schwefel unterliegt Grenzwerten, welche sich nach der Restsüße richten.

Bio-Wein für den Weinberg

Der Bio-Winzer verzichtet auf chemisch-synthetische Dünger und organische Fungizide. Rebschädlinge werden mittels Förderung der natürlichen Feinde oder natürlicher Spritzmittel bekämpft.

Der Bio-Winzer im Weinkeller

Auch im Weinkeller wird auf chemische Hilf- und Schönungsmittel verzichtet. Jeder Verarbeitungsschritt unterliegt strengen Vorgaben.

Bio-Wein für die Umwelt

Böden, Grundwasser und Luft werden geschont, weil keine Pestizide und Nitrate zum Einsatz kommen. Lebensraum für verschiedene Pflanzen- und Tierarten fördern die Bio-Diversität.

Bio-Wein für den Weintrinker

Für Weintrinker bedeutet das erstklassige, geschmackvolle Bio-Weine ohne Belastung durch Pestizide und andere synthetische Schadstoffe.

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