Wir stellen euch drei Unternehmen und drei unterschiedliche Möglichkeiten vor, wie die Blockchain im Bereich Solarenergie eingesetzt werden kann.

Da die Blockchain Technologie unkomplizierte, schnelle und sichere Transaktion ermöglicht, findet sie im Energiebereich immer öfter Einsatz. Auch die Wien Energie arbeitet bereits damit, wie wir hier vor ein paar Monaten berichtet haben. In einem Pilotprojekt mit den Ölkonzernen BP und Eni, dem Unternehmensberater Ernst & Young und dem Blockchain-Start-up BTL hat man über die Plattform Enerchain Gas bei einem dänischen Lieferanten eingekauft, das bereits am nächsten Tag geliefert wurde. Auch im Bereich Solarenergie macht man sich die Blockchain bereits zunutze. Hier wollen wir euch drei Unternehmen präsentieren, die damit arbeiten.

Das erste Unternehmen ist WePower. Dieses Unternehmen arbeitet im Bereich Solarenergie, Windenergie und Energie aus Gezeitenkraftwerken. Derzeit arbeitet man hauptsächlich mit großen Produzenten in Europa zusammen. Mittels Blockchain-Technologie will man aber Anreize schaffen um Einzelproduzenten das Teilen ihrer Überschussproduktion zu erleichtern und so die Kosten für erneuerbare Energie für alle zu senken.

Sun Exchange ist eine Plattform, die es allen, egal ob Unternehmen oder Einzelperson, ermöglichen will, Geld in Solarprojekte zu investieren. Über die Plattform kann man Solarzellen erwerben und diese dem Projekt seiner Wahl zur Verfügung stellen. Sun Exchange arbeitet mit der Energy Web Fundation, Barclays und den Vereinten Nationen zusammen. Kürzlich ist man auch eine Partnerschaft mit Powerhive eingegangen und hat angekündigt, dass man in ländlichen Gebieten in Kenia Zugang zu Energie für mehr als 175.000 Menschen aufbauen will.

SolarCoin gibt es seit 2014, dabei handelt es sich um eine digitale Währung, bei der man sich ebenfalls die Blockchain-Technologie zu Nutze macht. Eine SolarCoin entspricht einer Megawattstunde Solarstrom. Wer eine Solaranlage auf seinem Dach hat, kann seine Überproduktion mit anderen teilen und wird dafür mit SolarCoins bezahlt. So sollen die Stromkosten reduziert und damit auch gleichzeitig die Amortisationszeit von Dachanlagen verkürzt werden. SolarCoin ist bereits in 60 Ländern weltweit tätig.

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Bild: Pexels

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