Jede/r von uns kennt es: Es gibt Dinge, die verschwinden einfach und sind nicht mehr auffindbar. Dazu gehört bei mir Schokolade, Bobby Pins und Haargummis.

Ich weiß nicht, wie oft ich mir in meinem Leben schon Zopfgummis gekauft habe und der festen Überzeugung war, dass ich die für immer haben werden. Dem war natürlich nicht so. 

Haargummis selber machen

Eine einfache und kostengünstige Variante ist es, eure Haargummis einfach selber zu machen. Das ist ganz unkompliziert und zudem noch umweltfreundlich. Denn alles, was ihr dazu braucht, ist eine alte Strumpfhose, die ihr sowieso weggeschmissen hätte, weil sie – zum Beispiel – eine Laufmasche hat. 

Ja, ihr habt ganz richtig gelesen – das hier ist eine Anleitung dafür, wie ihr aus einer alten Strumpfhose Zopfgummis macht. Strumpfhosen bestehen aus verschiedenen Mikrofasern – meisten auch Elastan, einer sehr dehnbaren Chemiefaser, daher eignen sie sich sehr gut. Außerdem gehören Strumpfhosen häufig zu den Kleidungsstücken, die bereits nach ein paar Mal tragen weggeschmissen werden, da sie ein Loch oder sogar eine Laufmasche bekommen. 

Daher ist dieses DIY eine win-win-Situation: Ihr werdet nie wieder verzweifelt Haargummis suchen und euch vielleicht ab jetzt auch weniger über eine Laufmasche ärgern. 

Für dieses einfache DIY braucht ihr zwei Dinge, die ihr bestimmt zu Hause habt: eine Schere und eine Strumpfhose. -Fotocredits: Lisa Radda
Für dieses einfache DIY braucht ihr zwei Dinge, die ihr bestimmt zu Hause habt: eine Schere und eine Strumpfhose. -Fotocredits: Lisa Radda

Haargummis aus alten Strumpfhosen – so geht’s: 

Alles, was ihr dafür braucht, ist eine alte (aber bitte gewaschene) Strumpfhose und eine Schere. 

  • Schneidet zunächst das untere Ende der Strumpfhose ab.
  • Danach schneidet ihr an dem Bein entlang ungefähr 5 Zentimeter dicke Streifen aus.
  • Wenn ihr die „Haargummis“ auseinander zieht, dann drehen sich die Schnittstellen automatisch nach innen.
  • Je nach dem wie hoch der Elastangehalt eurer Strumpfhose ist, desto mehr lässt sie sich denen. 
  • Wenn die Haargummis zu breit werden, könnt ihr sie zum Beispiel doppelt nehmen, oder sogar als Haarband verwenden. 

Eine andere Möglichkeit ist es auch, dass die die Haargummis auseinander schneidet und die Enden zusammenknotet. Dann sieht euer Zopfgummi so aus: 

Selbstgemachte Haargummis können auch so aussehen. -Fotocredits: Lisa Radda
Selbstgemachte Haargummis können auch so aussehen. -Fotocredits: Lisa Radda

Falls ihr doch nicht auf echte Haargummis verzichten könnt, dann gibt es zum Beispiel LILA Hairties, die aus biologischer Baumwolle und ganz ohne Plastik gemacht werden. Oder ihr fragt in eurem verpackungsfreien Supermarkt des Vertrauens nach. 

Vielleicht gibt es bei Damn Plastic in Salzburg sogar Haargummis? 

Fazit:

Ich persönlich verwende die Strumpfhosen-Zopfgummis schon sehr lange. Ich finde es ist eine super Alternative zu herkömmlichen Haargummis und so können auch alte, scheinbar wertlose Strumpfhosen, die ansonsten im Müll landen würden, weiterverwendet werden. 

Apropos Strumpfhosen: Diese eignen sich übrigens nicht nur als Zopfgummi, sondern sind auch super zum Staubwischen, da der Staub leicht daran haften bleibt. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! 

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