Dieser neue E-Laster lässt sich, in nur vier Stunden, von einer Person zusammenbauen.

Denis Sverdlov, ein aus Russland stammender und in London lebender Ingenieur und Unternehmer, will den Markt für LKWs und Lieferwägen revolutionieren. Auf einer Konferenz in London hat er kürzlich den Elektro-Truck Charge vorgestellt. Dieser ist leicht, leise, sauber und sicher und kann preiswert produziert werden. Gebaut wird der Truck, der in verschieden Größen von 3,5 bis 26 Tonnen erhältlich sein soll, aus leichten Kompositmaterialien. Dank des einfach gehaltenen modularen Aufbaus und Designs, kann der Truck preiswert hergestellt und schnell montiert werden.

Im englischen Oxfordshire soll schon bald die erst Fabrik eröffnet werden, hier wurden auch bereits die ersten Charge Modelle entwickelt und gebaut. In dieser Fabrik sollen bald zehn Mitarbeiter im Zwei-Schicht Betrieb bis zu 10.000 Charge LKWs pro Jahr produzieren können. Laut dem Charge-Erfinder Sverdlov ist es nämlich möglich, dass ein Arbeiter einen Truck in nur vier Stunden zusammenbaut.

Da die britische Regierung autonomes Fahren bis 2020 erlauben will, hat Sverdlov seine Fahrzeuge auch gleich so konstruiert und ausgestatten, dass sie alle gesetzlichen Anforderungen dafür erfüllen würden. Wenn es soweit ist, erhalten die Fahrzeuge ein Update und schon kann man mit einem Knopfdruck auf autonomes Fahren umschalten.

Mit selbstfahrenden Autos hat Denis Svedlov bereits Erfahrung, denn er ist auch Chef des Unternehmens Roborace. Roborace produziert selbstfahrende Rennautos. Einige Entwicklungen im Bereich Motor und Elektronik, für die Roborace verantwortlich ist, konnten so auch bei der Entwicklung des Charge Trucks genutzt werden. Als Partner der Formula E, einer Rennserie für elektrische Rennautos, ist der erste Charge Truck auch bereits im Einsatz. Interesse von Logistikunternehmen gibt es auch bereits. DHL zum Beispiel bezeichnet den Charge Truck als Zukunft der Logistik und sieht enormes Potential für den kommerziellen Einsatz.

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Bild: Charge

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