Vor allem die Landwirschaft sowie die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln tragen zum Treibhauseffekt bei. Der ökologische Fußabdruck gibt an, wie viel Fläche des Planeten jemand theoretisch verbarucht. Er ist…

Vor allem die Landwirschaft sowie die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln tragen zum Treibhauseffekt bei.

Der ökologische Fußabdruck gibt an, wie viel Fläche des Planeten jemand theoretisch verbarucht. Er ist also eine Messgröße dafür, wie nachhaltig und gerecht der Lebensstil eines Menschen oder Landes ist. Berechnt wird er, in dem man die gesamte ökologisch nutzbare Erdoberfläche durch alle auf der Welt lebenden Menschen teilt. Dabei kommt eine Fläche von rund 1,8 Hektar – ausgedrückt in „Globale Hektar“ – heraus, die theoretisch jeder für sich beanspruchen könnte. Zum Beispiel für das Heizen und Licht einschalten, für das Auto fahren und für die Ernährung. Derzeit braucht der durchschnittliche EU-Bürger aber theoretisch rund 4,7 Globale Hektar, um den gewohnen Lebensstil zu halten.

Dünger, Traktoren und Kühe

Noch vor Wohnen, Mobilität und Konsum trägt die Ernährung beim Durchschnitts-Österreicher am meisten zum Fußabdruck bei: Sie macht fast ein Drittel aus. Nicht etwa die Abgase der Transportwege sind daran schuld, sondern die Landwirtschaft: Dünger, Traktoren, Gebäude, Strom sowie Kühe, die Energie verbrauchen. Ein Landwirt muss acht Mal so viel Energie in ein Tier „stecken“, wie er später in Form von Fleisch oder Milch gewinnen will. Hinzu kommt, dass die Viehwirtschaft durch Methanausttoß der Tiere zum Treibhauseffekt beiträgt.

Den zweiten großen Brocken beim Ernährungs-Footprint machen, vor dem Transport, die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln aus. Im Schnitt nimt jede Kalorie Nahrung auf dem Teller 40 Kalorien für ihre Produktion in Anspruch.

Weniger Fleisch essen

70 bis 90 Prozent des Ernährungs-Footprints gehen laut Wolfgang Pekny, Obmann der Initiative Zivilgesellschaft und Geschäftsführer der Plattform Footprint, aus Kosten von Fleisch und tierischen Produkten. Er rät daher ganz einfach dazu, weniger Fleisch zu essen. Es helfe schon, den Konsum um ein Drittel oder die Hälfte zu reduzieren. Bei Obst, Gemüse und anderen Produkten sollte man darauf achten, dass sie möglichst wenig gedüngt sind – was vor allem bei zertifizierten Bioprodukten der Fall sei. Auch saisonale Produkte aus der Region und Produkte aus fairem Handel zu kaufen, hilft. Wichtig ist außerdem, Verpackungsabfall und Einkaufsfahrten zu reduzieren sowie weniger Lebensmittel wegzuwerfen.

1 Kommentar

  1. am besten finde ich immer wenn einen Bauern anpöbeln, weil man einmal über eine aktuell nicht bebaute Wiese marschiert mit dem Argument, dass diese darunter leidet und im Gegenzug selber Bodenverdichtung im großen Stil betreiben indem sie mit ihren superschweren riesigen Traktoren drüberfahren…

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