Unsere Wohnungen und Häuser sind voll mit Geräten, die viele nützliche Dinge tun. Nur arbeiten diese Geräte getrennt voneinander, ohne die anderen in ihrer Umgebung miteinzubeziehen.

An sich ist das isolierte Arbeiten der Geräte kein Problem, aber eine mit dem Kühlschrank kommunizierende Eierablage, die wiederum mit dem Mobiltelefon kommuniziert, könnte den Alltag ein wenig erleichtern. Das Zusammenspiel vieler Geräte ist die Idee die Internet der Dinge genannt wird. Intelligente Geräte sollen sich untereinander organisieren und kommunizieren. Was es dazu braucht sind viele Geräte und eine Plattform auf der sie verbunden werden.

Hier tritt nun Wink auf den Plan. Die Android-App des Startups Quirky ist eine Plattform, auf der verschiedene Geräte miteinander verbunden werden. Mithilfe von Wink sollen alle mit dem Internet verbundenen Geräte kontrolliert werden. Es handelt sich also um so etwas wie ein Kontrollzentrum der einzelnen Geräte. Quirky hat nun gemeinsam mit General Electric (GE) eine erste kleine Produktlinie auf den Markt gebracht. Mit den Produkten zielen die Unternehmen darauf ab, gewöhnliche Haushaltsgegenstände mit den Möglichkeiten der modernen Technik auszustatten.

Spotter

Spotter ist das einfachste und gleichzeitig vielseitigste Produkt der Linie. Der Sensor nimmt Umgebungsdaten wie Bewegungen, Geräusche, Licht, Temperatur und Feuchtigkeit auf. Diese Daten erlauben im Zusammenspiel mit der App viele Einsatzmöglichkeiten: Spotter kann als Tageslicht-Wecker eingesetzt werden oder eine Nachricht senden, wenn die Waschmaschine fertig ist.

Egg Minder, Nimbus und Pivot Power Genius

Auch der Kühlschrank wird miteinbezogen: Der Egg Minder ist eine Eierablage, die den Frischezustand der Eier überwacht. Über die App wird anzeigt, welches Ei am ältesten oder faul ist und, wie groß der Bestand ist. Der Pivot Power Genius ist eine biegsame Mehrfachsteckdose, die nicht nur verhindert, dass sich klobige Stecker in die Quere kommen, sondern auch anzeigt, ob Strom fließt und Geräte zeitgesteuert an- oder abschaltet. Bei Nimbus handelt sich um ein Armaturenbrett, das Uhrzeit, Wetter, Emails, Tweets und vieles mehr anzeigt.

Diese vier Produkte sind erst der Anfang. Die Zusammenarbeit mit Quirky ist mittlerweile durch eine Investition in der Höhe von 30 Millionen US-Dollar durch GE gefestigt worden. Mehr als 30 miteinander verbundene Geräte sollen in den kommenden fünf Jahren zur Marktreife entwickelt werden.

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