Fotocredit: Pixabay/Larisa-K
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Natur heißt Freiheit und genau das ist, wovon wir alle ein Schäufelchen mehr brauchen können.

Wie sieht es bei dir aus, hast du vor lauter Home Office in den letzten Wochen mal wirklich einen Fuß vor die Türe gesetzt? Draußen im Grünen zu sein tut einfach gut und wir können aus Aktivitäten im Freien so viel Kraft schöpfen.

Wer sich im Freien sportlich betätigt, profitiert gleich doppelt, denn während die Bewegung unseren Stoffwechsel anregt, uns wieder zurück aus dem Kopf in den Körper bringt und die Durchblutung verbessert, wirkt auch die Umwelt beruhigend auf unseren Geist. Der Natur zu lauschen, den Wind auf der Haut wahrzunehmen, die warmen Sonnenstrahlen zu spüren, hat beinahe eine Wirkung wie Meditation auf uns. 

Fotocredit: Pixabay/jplenio
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WELCHE BENEFITS HÄLT DIE NATUR BEREIT? 

  • frische Luft / Sauerstoff kann getankt werden 
  • Tageslicht erfreut unser Gemüt und erfrischt unser Gehirn 
  • Herz-Kreislauf wird angeregt und das Risiko für Erkrankungen kann sich verringern 
  • Der Melatoninspiegel sinkt 
  • Bildung von Vitamin D 
  • Bringt gute Laune 

Wenn wir uns zügig im Freien bewegen, dann erfrischt das nicht nur unseren Körper und Geist, auch unsere Müdigkeit wird weniger. Denn durch die Helligkeit, das natürliche Licht draußen, wird die Melatoninproduktion gehemmt. Bei Menschen, die in der dunkleren Jahreszeit (Herbst und Winter) zu wenig Licht abbekommen haben, ist der Melatoninspiegel, also das Hormon, das für unseren Schlaf zuständig ist, sehr hoch. Das macht nicht nur schläfrig, sondern kann auch zur altbekannten Winterdepression führen. 

Durch die warmen Sonnenstrahlen kann außerdem wunderbar Vitamin D gebildet und getankt werden. Das Vitamin brauchen wir für unser Wachstum, die Knochenbildung und -stabilität. Dazu wirkt sich Sonnenlicht positiv auf unseren Blutdruck aus und ein schöner, warmer Frühlingstag bringt einfach gute Laune mit sich. 

Fotocredit: Pixabay/Antranias
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DAS BADEN IM WALD 

Hast du schon einmal etwas vom „Waldbaden“ gehört? Vielleicht kennst du es auch unter seinem ursprünglichen Namen aus Japan „Shinrin Yoko“? 
Shin bedeutet dabei so viel wie „großer Wald! und rin ist der „kleine Wald“. Yoko bedeutet baden. 

Waldbaden ist ein Konzept der Naturtherapie, bei der man in die Natur eintaucht. Bei einem meist zwei Stunden dauernden Besuch im Wald, versucht man so viele Sinneseindrücke wie nur möglich zu gewinnen und zu verinnerlichen. Dabei können unterschiedliche Techniken wie Meditation, Qigong oder Atemtechniken hilfreich sein, um das Bewusstsein ganz bewusst zu lenken. 
Hast du schon einmal versucht dich einfach mit dem Rücken gegen einen Baum zu lehnen, die Augen zu schließen und zu fühlen? 

Nein? Dann solltest du das nachholen, denn der Aufenthalt in der Natur hat so viele positive Effekte auf uns. Viel an der frischen Luft in der Natur zu sein stärkt unsere Abwehrkräfte, spricht unser vegetatives Nervensystem an und vermittelt uns ein Gefühl der Ruhe und Harmonie. 

So verbessert regelmäßiges Baden in der Natur nachweislich unseren Schlaf und hilft uns dabei Wut, Ängste und Stress in unserem Alltag besser anzunehmen und abzubauen. Wenn du es also heute noch nicht gemacht hast, dann nichts wie raus und genieße ein Stückchen Natur für deinen Körper, Geist und deine Seele.