Vor zwei Wochen habe Ich bereits die #PlastikFasten Challenge vorgestellt und davon gesprochen, wie wichtig es ist, dass wir weniger Plastik(müll) konsumieren. Seit nun genau einer Woche läuft das Projekt…

Vor zwei Wochen habe Ich bereits die #PlastikFasten Challenge vorgestellt und davon gesprochen, wie wichtig es ist, dass wir weniger Plastik(müll) konsumieren. Seit nun genau einer Woche läuft das Projekt und ich hoffe einige von euch sind schon dabei und haben erste Erfahrungen gesammelt.

JedeR befindet sich bei diesem Projekt auf einem anderen Level in seiner Reise. Manche haben sich mit dem Zero Waste Gedanken vielleicht schon angefreundet und waren schon das eine oder andere Mal in einem verpackungsfreien Supermarkt, und manche von euch haben sich mit dem Gedanken vielleicht noch gar nicht auseinandergesetzt. Noch dazu kommen natürlich unterschiedliche Ernährungsweisen, Tagesabläufe und Geschmäcker. Es ist total egal wo man sich gerade befindet, das einzig wichtige ist, dass man bewusster einkauft und sich über seinen Konsum Gedanken macht. Plastik auszusparen mag für einige super einfach sein, für andere wiederum ist es eine echte Herausforderung. Deshalb: Findet euren eigenen Weg! 

3 Dinge die ich bereits geändert habe.

Da ich bereits letztes Jahr die Challenge ausprobiert habe, konnte ich seither einige essentielle Plastikalternativen in meinem Alltag integrieren. Beispielsweise waren Mineralwasserflaschen ein großes Problem. Mein Freund und ich trinken nämlich wirklich gerne Wasser mit Kohlensäure. Abgewöhnen wäre natürlich eine Möglichkeit, dann könnte man natürlich auch Mineralwasser in Pfandflasche kaufen, oder sich einen Wassersprudler zulegen. Tatsächlich haben wir uns für das Letztere entschieden und sind seither sehr zufrieden mit der Lösung; weniger Schleppen und keine Plastikflaschen mehr!

Ein Mal die Woche kommt eine Bio-Gemüse-Kiste direkt zu mir vor die Haustüre geliefert

Gemüse und Obst waren vor allem in den ersten Wochen für uns eine ungemeine Herausforderung. Bei einem Laden gibt es Zwiebel verpackungsfrei, aber keinen Salat und den gibt es wiederum in einem anderen Laden, dafür gibt es dort wieder keine Bananen verpackungsfrei. So läuft man von einem Supermarkt in den nächsten und kommt am Ende fix und fertig zuhause an. Mittlerweile kenne ich drei Lösungsvorschläge: Verpackungsfreie Supermärkte haben eine gute Auswahl an regionalem Gemüse, genauso wie Märkte, die fast überall in der Stadt verteilt sind. Man braucht nur seine eigenen Behälter oder Sackerl mitzubringen und schon hat man sein verpackungsfreies Obst und Gemüse. Ich bin auf die bequemere Variante umgestiegen und beziehe jetzt wöchentlich ein Bio-Gemüse-Kistl. Da bekomme ich hauptsächlich regionales und saisonales Gemüse, vollkommen ohne Verpackung in einer Pfandkiste. Das verlangt natürlich Kreativität in der Küche, aber seit einem Jahr liebe ich diese Art des Gemüse-Konsums.

Seife in fester Form kommt häufig ohne jegliches Verpackungsmaterial aus.

Außerdem gibt’s da auch noch das große Badezimmer-Problem… Denn ich würde mal behaupten, dass ich schon einen ziemlichen Fimmel für Duschgels hatte. Nach dem ich Seifen, Shampoos und Duschgels in Plastikverpackungen aufgebraucht hatte, wurden sie einfach mit fester Seife ersetzt. Eine Seife für die Haare, eine Seife für den Körper, eine Seife fürs Gesicht und eine für die Hände. Seifen kann man fast überall kaufen. Auf Märkten, in Bio-Läden oder Reformhäusern bekommt man sie oft auch ohne Plastikverpackung.  Es gibt sie in verschiedenen Gerüchen, für trockene und fettende Haut. Da frage ich mich, warum haben wir jemals aufgehört feste Seife zu verwenden?

Lass uns unser Konsumverhalten ändern!

Neben den positiven Erfahrungen, die ich in den Alltag integrieren konnte, gibt es auch einige Herausforderungen denen ich mich dieses Mal stellen muss. Da wäre zum Beispiel Verpackungsmaterial bei Tofu, Käse und Süßigkeiten, Strohalme in Bars und Restaurants, Plastikverpackungen im Kino, Take-Away oder Essenslieferungen.

Ihr seht, letztes Jahr bin ich ziemlich ins kalte Wasser geschmissen worden. Einigen von euch geht es vielleicht gerade genauso. Aber nicht aufgeben! Für (fast) Alles gibt es eine Lösung bzw. eine plastikfreie Alternative! Probiert euch also aus, recherchiert, vernetzt euch in Facebook-Gruppen und schaut im Laden genauer hin!

Hier findest du bereits veröffentlichte Beiträge zu meiner #PlastikFasten Challenge:

#PlastikFasten – Ohne Plastik(müll) durch die Fastenzeit

#PlastikFasten – Woche 2&3: Von Fehler, Hausmittel und Tofu-Entzug

#Plastikfasten – Woche 4&5: „Zeit ist Plastik“

Mira Nograsek, BA

Auf dem Blog ROEDLUVAN berichtet Mira über ihre Versuche ein nachhaltiges Leben zu führen. Ihr Weg führt sie in fremde Länder, in die Welt der fair produzierten Mode, in die vegane Küche und in eine plastikfreie Zone. Nebenher studiert die grüne Lifestylebloggerin Geschichte und arbeitet als Kulturvermittlerin in Wien.

Bildrechte: Mira Nograsek

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