Gerade jetzt im Winter werden gasbetriebene Kombithermen, die als Heizung ebenso wie für die Bereitstellung von Warmwasser genutzt werden, stark beansprucht. Am Ende einer Heizperiode war eine durchschnittliche Heizungsanlage rund…

Gerade jetzt im Winter werden gasbetriebene Kombithermen, die als Heizung ebenso wie für die Bereitstellung von Warmwasser genutzt werden, stark beansprucht. Am Ende einer Heizperiode war eine durchschnittliche Heizungsanlage rund 1.400 Stunden in Betrieb. Das hat Folgen für die Betriebssicherheit.

Das vergleichsweise bei einem Auto bei 50 Kilometer pro Stunde 70.000 zurückgelegte Kilometer bedeuten würde. Längst ein Fall für die Wartung also. Und so sollte auch die Therme jährlich von einem Fachbetrieb überprüft und gereinigt werden. Die Therme wird dadurch nicht nur sicherer, sondern spart Geld und arbeitet umweltschonender.

Kohlenmonoxid und seine Folgen

Abgas- bzw. Emissionsmessungen sind je nach Bundesland geregelt und werden in Wien durch das Wiener Feuerpolizei-, Luftreinhalte- und Klimaanlagengesetz geregelt, das eine jährliche Wartung für alle Feuerungsanlagen vorschreibt. Rund 100 der Unfälle, bei dem nachweislich austretendes Kohlenmonoxid die Ursache war, hätten in den letzten Jahren allein in Wien also durch eine sachgemäße Wartung verhindert werden können.

Kohlenmonoxid (CO) ist schon in geringen Mengen hochgiftig und entsteht bei nicht ausreichender Frischluftzufuhr zur Therme bzw. schlechtem Abzug von der Therme.

Der CO-Wert sollte im unverdünnten Abgas unter 80 ppm (parts per million) liegen, was der Schornsteinfeger bei den jährlichen Hauptkehrungen misst. Kohlenmonoxid bindet sich im menschlichen Körper anstelle von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen und kann nach einer Unterversorgung mit Sauerstoff zum Erstickungstod führen.

Weitere Ursachen

Neben fehlender Wartung können auch eine nicht typengerechte Verwendung des Gerätes, unsachgemäße Installation oder Manipulation Gründe für Unfälle sein. Zudem sind durch falsche Energiesparmaßnahmen geschaffene, zu dichte Räume oder Ablufteinrichtungen ein Problem. Der Brenner wird nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt, was oft durch richtiges Lüften – und somit Nachströmen der benötigten Verbrennungsluft – behoben werden kann.

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