Mit dem neuen Eisspeicher, dem Ausbau der Fernkälte und der Versorgung kritischer Infrastruktur zeigt Wien, wie eine Großstadt trotz extremer Temperaturen funktionsfähig bleibt.
Als man Kühlschränke und Kühlhäuser noch nicht kannte, wurden Eiskeller zur Aufbewahrung und Kühlung verderblicher Lebensmittel genutzt. Damals erfolgte Konservierung ohne Einsatz zusätzlicher Energie.
Die Sommer werden heißer und Städte brauchen Bäume, die damit umgehen können. Die Silberlinde kommt mit Hitze und Trockenheit erstaunlich gut zurecht und zeigt, wie Pflanzen sich anpassen können.
Eine internationale Forschungsgruppe hat eine revolutionäre Kühlfolie aus Bioplastik entwickelt, die ganz ohne Energieverbrauch für angenehme Temperaturen sorgt.
Ein Kunstrasen der sich nicht mehr aufheizt wie normaler Rasen und Wasser speichern und wieder abgeben kann. Eine Lösung für städtische Grünflächen und die leider immer beliebter werdenden Schotterlandschaft-Vorgärten?
Die Fernkälte ist eine effiziente Methode Gebäude klimafreundlich zu kühlen und ordentlich CO2 Emissionen einzusparen. Juli und August sind auch die Monate in denen die Fernkälte Netze Europas im Großeinsatz sind. So auch in Wien.
Die Klimaerwärmung macht den Dehesa-Eichenwäldern schwer zu schaffen. Wenn es so weitergeht gibt es bald keine Eicheln mehr für die Schwarzfußschweine, aus denen der weltberühmte Jamón Ibérico Bellota hergestellt wird.