Der Hersteller Govecs macht derzeit mit einer Umweltprämie für E-Roller von sich reden. Fotocredit: © govecsgroup.com
Der Hersteller Govecs macht derzeit mit einer Umweltprämie für E-Roller von sich reden. Fotocredit: © govecsgroup.com
Was bei Autos schon seit Jahren immer wieder geboten wird, findet sich nun auch für motorisierte Zweiräder. Das Unternehmen Govecs lässt Fahrzeugkult mit einer Umweltprämie für E-Roller wieder aufleben.

Wenn es um Nostalgiewerte geht, dann hat die ehemalige DDR in Punkto Technik einiges zu bieten. So gibt es beispielsweise über den RG28 Handmixer aus der DDR, der für seine extrem robuste Technik und seine unvergleichlichen Mixeigenschaften bekannt ist, mittlerweile sogar eine eigene Doku. Und das Rührgerät wird auf Plattformen zum Teil zu überraschend hohen Liebhaberpreisen angeboten. Auch der Trabant, der ab Ende der 1950er-Jahre in der DDR produziert wurde, gilt heute als begehrter Oldtimer. Ein weiteres Fahrzeug mit Nostalgiewert ist die „Schwalbe“, die in der DDR seit 1964 gebaut wurde. Dass derartige Klassiker nie alt werden, weiß auch der Hersteller Govecs. Die Govecs Group gilt nach eigenen Angaben als führender Hersteller von Elektrorollern und leichten Elektrokrafträdern in Europa. 

Umweltprämie für E-Roller als Beitrag zur urbanen E-Mobilität

Hauptfokus des Unternehmens liegt dabei auf der Entwicklung zukunftsweisender Mobilitätslösungen im urbanen Raum. Produziert wird zum Großteil in Europa, wie das auch bei der E-Schwalbe, einer Wiederauflage des Kultrollers aus der DDR, der Fall ist. Sie wird von Govecs nun mit einer Umweltprämie von bis zu 1.600 Euro zum Verkauf angeboten. Gebaut werden die Roller in über 1.500 Handgriffen in einer Manufaktur in Wroclaw in Polen. „Was beim Kauf eines E- Autos längst selbstverständlich ist“, würde man nun an seine Rollerkundinnen und -kunden weitergeben, „um den Zugang zu qualitativ hochwertiger E-Mobilität für jeden zugänglich zu machen“, heißt es dazu in einer Aussendung des Unternehmens. So könne klimaneutral in den Frühling gestartet werden.

Sharing-Konzepte für Schwalbe möglich 

Zu haben ist die Wiederauflage des Schwalbe-Kultrollers in zwei Varianten. Bei der Version mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h beträgt die Umweltprämie 1.600 Euro, bei der Variante, die bis zu 90 km/h schnell fahren kann, liegt die Prämie bei 1000 Euro. So ist nach Abzug der Prämie das schnellere Modell um 6.400 Euro und die langsamere Variante schon um 5.100 Euro zu haben. Wird die Schwalbe mit zwei Akkus bestellt, kann man mit einer Reichweite von 90 bis 100 Kilometern rechnen. Das Unternehmen bietet mit der Schwalbe für Sharing Dienstleister und Rollervermieter übrigens auch eigene Sharing-Konzepte, um urbane E-Mobilität für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Quellen: govecsgroup.com, energyload.eu / Fotocredit: © govecsgroup.com 


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