Österreichs Hauptstadt liegt in Sachen Lebensqualität europaweit regelmäßig unter den Top Drei. Damit das auch so bleibt, gibt es hier viele Programme. Eines dieser Programme ist das Klimaschutzprogramm KliP, das…

Österreichs Hauptstadt liegt in Sachen Lebensqualität europaweit regelmäßig unter den Top Drei. Damit das auch so bleibt, gibt es hier viele Programme.

Eines dieser Programme ist das Klimaschutzprogramm KliP, das der Wiener Gemeinderat im Jahr 1999 beschlossen hat. Wien will damit die jährlichen CO2-Emissionen reduzieren und so zur Klimamusterstadt werden. Das Motto lautet: „Energie sparen, effizienter einsetzen und umweltfreundlicher herstellen“.

Energiesparen im Wohnbereich
Erreicht werden kann dies zum Beispiel durch eine bessere Wärmedämmung, durch effizientere Heizkessel oder durch Anlagen, die weniger Strom verbrauchen. Auch der Einsatz von Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Erdgas und erneuerbaren Energieformen wie Biomasse, Wind- und Sonnenenergie sollen gefördert werden. Besonders beim Wohnen und in Betrieben kann man viel einsparen. Im Rahmen von KliP werden 220.000 Wohnungen, die vor 1980 errichtet wurden, thermisch saniert. Das sind 15 Millionen Quadratmeter Wohnnutzfläche – eine Fläche, die 250 Mal so groß ist wie das Museumsquartier.

Quelle
Wien Energie, Orange Buch, S. 38-43

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