Wie man ohne großen Aufwand nachhaltiger leben kann – 8 Tipps

Sich nachhaltig zu ernähren und dabei ganz nebenbei etwas für den Klimaschutz zu tun ist einfach als man vielleicht denkt. Heue habe ich 5 einfache Tipps für euch:

1. Saisonale (und regionale) Lebensmittel
Schön, wenn die Paradeiser die du kaufst aus Österreich sind. Wurden sie aber im Gewächshaus und mit Folientunnel beheizt gezüchtet, bringt das klimatechnisch gar nichts. Denn das verursacht einen hohen CO2-Verbrauch. Besser ist es, Lebensmittel immer dann zu kaufen, wenn sie Saison haben. Saisonkalender findet ihr zum Beispiel hier.

2. Fairtrade
Manche Produkte kann man einfach nicht regional und saisonal kaufen, wie zum Beispiel exotische Früchte, Bananen, Kaffee etc. Hier hilft es enorm viel, auf ein Gütesiegel, das fairen Handel garantiert, zu achten. Die Arbeitsbedingungen sind viel besser und oftmals werden auch Sozialprojekte mit dem Kauf dieser Produkte unterstützt.

3. Energie sparen
Achtet man darauf, beim Kochen nicht unnötig viel Energie zu verbrauchen, spart das Strom. Die einfachsten Maßnahmen sind der Deckel am Topf (der mehr als 35 Prozent Energie einspart) und die Restwärme am Herd zu nutzen (einfach etwas früher abdrehen). Passt auch die Größe der Herdplatte zum Topf, hat man zu einer positiven Energiebilanz schon einiges beigetragen.

4. Fertigprodukte meiden
Convenience-Produkte sind praktisch und zeitsparend. Grundsätzlich gilt allerdings: je stärker die Produkte verarbeitet sind (und je mehr Zutaten sie haben), desto schädlicher sind sie für das Klima aufgrund der energieintensiven Herstellungsverfahren.

img_nachhaltige_ernährung_saisonal

5. Abfall verringern
Mehr als 80 Kilo Lebensmittelabfälle verursacht man durchschnittlich pro Jahr. Durch bewussten Konsum und entsprechenden Einkauf lässt sich das leicht reduzieren. Etwa, indem man bewusst auf unnötiges Verpackungsmaterial verzichtet, den Einkaufskorb mitnimmt und Obst nur lose kauft. (Siehe auch mein Artikel hier)

6. Weniger tierische Produkte
Die Tierfutterproduktion benötigt riesige Anbauflächen, für die u.a. Regenwald abgeholzt wird. Zusätzlich hat die Fleischproduktion einen hohen Anteil der klimaschädlichen CO2-Emmissionen in der Landwirtschaft. Ein maßvoller Konsum von Fleisch- und tierischen Produkten tut also nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch unserem Planeten.

7. Denken beim Trinken
Leitungswasser ist unverpackt und muss nicht via Flugzeug transportiert werden. Speziell Spirituosen und Bier verursachen hohe Treibhausemissionen. Dosen und Plastikflaschen erzeugen Müll. Umweltsünder sind auch Einwegflaschen, die nur ressourcenintensiv recycelt werden können.

8. Biologisch wann immer möglich
Last but not least ein Punkt an dem ich irgendwie immer lande mit meinen Artikeln: wann immer möglich Produkte aus biologischem Anbau kaufen! Sie belasten die Umwelt und den Körper sehr viel weniger mit Pestiziden etc.

Na, das ist ja gar nicht so schwer oder?! Wenn möglichst viele Menschen nur ein paar Kleinigkeiten in ihren Gewohnheiten ändern, ist so schon eine Menge für die Erde getan!

Quellen:
http://www.verbraucher-tipps.info/ernaehrung.php
http://eatsmarter.de/ernaehrung/news/sechs-tipps-fuer-nachhaltige-ernaehrung
http://www.oeko.de/aktuelles/2013/weltverbrauchertag-tipps-zur-nachhaltigen-ernaehrung/

Bilder/Fotograf: Ulrike Göbl

ulli goeblUlrike Göbl, MA

Die nebenberufliche Fitness- und Ernährungstrainerin beschäftigt sich schon seit ihrer Jugend mit gesunder Ernährung und alternativen Lebensweisen. 2010 begann die begeisterte Hobbyköchin ihren Foodblog „Fit & Glücklich“. Dort vereint sie ihre Liebe zu gutem Essen und Sport mit dem Versuch, die Balance im Leben zu finden. Seit 2012 vernetzt sie mit einer Kollegin auch noch die Österreichischen Foodblogger auf einer eigenen Plattform und hat 2015 auch ein Kochbuch  zum Thema “Clean Eating” geschrieben.

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