Wenn „Fachleute“ einen Sachverhalt beurteilen sollen, ist leider grundsätzlich – also „Systemimmanent“  grober Unfug zu erwarten. Das „Leben“, besser noch das „Sein“ (philos.: „ens“) ist nun einmal so vielfältig miteinander…

Wenn „Fachleute“ einen Sachverhalt beurteilen sollen, ist leider grundsätzlich – also „Systemimmanent“  grober Unfug zu erwarten. Das „Leben“, besser noch das „Sein“ (philos.: „ens“) ist nun einmal so vielfältig miteinander verwoben – obwohl am Ende absolut „einfach“, weil klar – dass der eingeschränkte Detailblick auf eine winzige Kleinigkeit niemals auch nur annähernd ein realistisches Urteil hervorbringen kann. Das oft zitierte und absolut zutreffende Gleichnis Platons der Philosophen, die in der Höhle sitzend die Schatten auf der Wand als Darstellung der Wirklichkeit deuten beschreibt den Unsinn der Wissenschaft eindeutig. Die Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts haben sich sogar immer tiefer in die Höhle hineinbegeben und damit nun immer weiter von der „Wahrheit“ entfernt.

Es geht nicht darum, ob Bio besser schmeckt, schöner aussieht oder „gesünder“ ist

Das Grundübel der letzten 150 Jahre ist die Idee, irgendetwas industriell, also in Massen und mit dem einzigen Fokus auf Gewinn – in Form von Geld – herzustellen. Das Grundgesetz des Seins, der ausgeglichene Zustand aller „Beteiligten“ an einem Ort wurde durch diesen Wahnsinn missachtet. Alle Beteiligten sind nun einmal alle „Lebewesen“, einschließlich der „Elemente“ Wasser, Erde und Luft. Auch der Mensch ist nur ein Bestandteil des Organismus „Kosmos“ und nicht ein außen stehender „Benutzer“ eines Produkts Weltall. Seit wir uns einreden, ein „Objekt“ vor uns zu haben, das wir bedenkenlos benutzen dürfen, zerstören wir nicht nur dieses, sondern auch uns selbst.

Bei der Frage der „Lebensmittel“ müssen wir also nicht nur das „Produkt“ betrachten, sondern den gesamten Prozess einschließlich all seiner Auswirkungen auf uns und unsere Mitwelt. Die „industrielle“ Landwirtschaft zerstört ihre eigenen „Produktionsbedingungen“, den Boden, das Trinkwasser, die Luft und die Mitmenschen. Sodann zerstört der Transport der „Rohstoffe“ zu der „verarbeitenden“ Industrie ebenso Luft und Menschen, die Verarbeitung wiederum Wasser, Luft und Menschen und zuletzt Transport und „Vermarktung“ ebenso alle Lebensgrundlagen für alle Lebewesen. Das gesamte System der Produktion ist ein bösartiges Krebsgeschwür im Organismus des Seins und hat das harmonische Gleichgewicht auf unserem kleinen Planeten zerstört.

„Gutachten“ mit unsinnigen Kriterien sollen den Unfug legitimieren

Legt man die Maßstäbe zugrunde, die das „christliche, demokratische Abendland“ sich selbst gegeben hat, handeln diese Menschen wie asoziale Kriminelle und sollten nun nach genau diesen Regeln „behandelt“ werden. Das gleiche System aber adelt sie als „seriöse Beurteiler“ eines schizophrenen Zustandes, so als würden bösartig psychisch Kranke sich selbst und ihren Therapeuten Gutachten ausstellen. Ein gesamter Komplex des „Seins“, der in keiner Satire besser – also skurriler – erdacht werden könnte. Ist das der Zustand – und die Zukunft? – unserer Mitwelt? Die Büttel der Paten einer globalen Mafiaorganisation versuchen permanent das Unrecht zu legitimieren und werden den – ungläubigen – Menschen als vertrauenswürdige Gelehrte verkauft, als Rechtfertigung für ein „alternativloses“ Verhalten.

Das Gebetsmühlenartig vorgebrachte „Totschlagargument“, der Hunger der Welt könne nur so gelindert werden, ist eine infame Lüge. Allein dieses System ist verantwortlich für den Hunger. Ebenso ist die Behauptung, dass Verzicht auf irgendein Lebensmittel – zum Beispiel Fleisch – eine Lösung wäre  grober Unfug. Jede Veränderung in einem über Jahrmillionen in ein Gleichgewicht gebrachtes System ist eine gefährliche Störung. Entscheidend ist, an jedem Ort mit den dortigen Bedingungen, also der gesamten jeweiligen Mitwelt dieses sensible Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Dann stellt sich – für alle Beteiligten – ganz natürlich ein Verhalten ein, das eben mehr oder weniger Fleisch, Fisch oder sonstige Nahrung beinhaltet. Die lokalen oder regionalen „Ressourcen“ bestimmen, was auf den Teller kommt und nicht irgendeine Ideologie, die vielleicht noch zur Folge hat, dass ausschließlich Lebensmittel vom anderen Ende der Welt verzehrt werden.

Die „Beschränkung“ im Denken muss aufgehoben werden

Es gilt immer und überall, das gesamte System eines „Prozesses“ in Betracht zu ziehen, was besonders leicht und einfach wird, wenn man sich nun einmal vorerst und vorrangig mit den lokalen Bedingungen auseinandersetzt. So haben – und hatten – Inuit nun einmal einen anderen Speiseplan, als Aborigines. Jede Veränderung hat hier katastrophale Folgen gehabt. Und vor dem „industriellen“ Zeitalter gab es überall auf diesem Planeten ausreichend Nahrung – regional verschieden – für alle „Lebewesen“. Vor der ebenfalls „kriminellen Schaffung“ von Nationalstaaten war es allen Menschen auch möglich, Orte, an denen vielleicht zeitweise nicht genug Nahrung verfügbar war, zu verlassen. Sie konnten auch ihre Standorte wechseln, wenn Naturkatastrophen – also ganz normales Verhalten unseres Wirtsplaneten – einen momentanen Ort „unwirtlich“ gemacht hatten.

Jedes „Problem“ auf diesem Planeten wäre sofort verschwunden, wenn die Spezies „homo sapiens sapiens“ sich an jedem Ort einfach in die Umgebung, also die Mitwelt als gleichwertiger Bestandteil, also auch unter respektvoller Achtung aller anderen Elemente, einfügen würde. Dazu müssten wir lediglich das uralte Wissen – und Fühlen – in uns wieder zulassen, das uns genau dieses nachhaltige Verhalten lehrt.

http://taz.de/Kommentar-Metastudie-zum-Bio-Essen/!142415/

http://www.natur.de/de/20/Pestizide-schaedigen-Kinder-schon-im-Mutterleib,2,0,1474.html

http://www.natur.de/de/20/Europas-Gewaesser-stark-belastet,2,0,1472.html

https://www.energieleben.at/sarah-wiener-versus-udo-pollmer-bei-gunther-jauch%C2%B4s-%E2%80%9Ewie-gut-ist-bio%E2%80%9C/

https://www.energieleben.at/ein-uraltes-konigreich-in-afrika-zeigt-den-weg-zur-nachhaltigen-wirtschaft/

https://www.energieleben.at/nachhaltigkeit-harmonie-stress-fur-das-leben-landwirtschaft/

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/oekolandwirtschaft-biolebensmittel-schuetzen-die-umwelt-a-853780.html

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