Egal ob Alltag, Büro oder Camping, eine Espressokanne ist immer ideal. Bedenkt man, wie viel Abfall andere Systeme mit Filtern, Kapseln etc. produzieren oder kniefällige Aufmerksamkeit und Justage benötigen ist eine Mokkakanne beinahe minimalistisch und simpel.

Die Vorteile der Espressokanne liegen auf der Hand:

  • Sehr preiswert in der Anschaffung, auch gebraucht risikolos und leicht zu reinigen.
  • Beinahe unzerstörbar (meine älteste ist von 1958, ohne Beschädigung trotz Bakelit und Plastik.
  • Genormte Ersatzteile, in jedem Küchengeschäft für wenig Geld erhältlich.
  • Jedes Modell mit eigenem Charakter, vielfältiges Design und der Kaffee schmeckt aus jeder ein klein wenig anders.
  • Modelle gibt es für gewöhnlich für ein bis sechs Tassen.
  • Viel Geschmack und schonender für den Magen als Filterkaffee oder Espresso.

Während die verspielten Espressomaschinenbesitzer an ihren Chromwunderwerken mehr Zeit für das Einstellen, als den Kaffeegenuss verwenden, ist die Espressokanne völlig unprätentiös, leicht gereinigt und schnell nachgefüllt. Tüfteln kann man natürlich auch, sinnvoll, bei der Suche nach seinem absoluten Lieblingskaffee, der perfekten Mischung.

Dennoch sind ein paar wenige Dinge zu beachten:

  • Es gibt Modelle für Gas-, Elektro- und Induktionsherde.
  • Besser, weil dickwandiger, sind die Aluminiummodelle. Sie erhitzen schonender und halten die Wärme länger.
    Aluminium (-oxyd) ist in den sich lösenden Mengen nicht gesundheitsschädlich. Man darf nur der Kanne nicht den Geschirrspüler zumuten und sie innen nicht scheuern oder zerkratzen.
  • Spülmittel verbieten sich, sie verderben Geschmack und Funktion.
  • Wichtig ist es die Kanne innen häufig mit Küchenpapier zu reinigen. Das sich ablagernde Kaffeefett färbt ansonsten bitter.
  • Alle zehn Jahre kann man den Dichtungsgummi tauschen, ist aber auch nur dann von Nöten, wenn einem langweilig ist oder die Kanne längere Zeit unbenutzt steht und der Gummi ausdörrt.

Die Anschaffung einer Espressokanne ist eine Entscheidung fürs Leben und kann an folgende Generationen mit den an ihr hängenden Erinnerungen weiter gereicht werden. Pfleglich behandelt ist sie nicht kaputt zu kriegen. Der Duft den sie spendet ist herrlich, weicher als der einer exzentrischen Espresso- oder einer schnöden Filtermaschine. Generell, Crema finde ich persönlich überschätzt, ich will Kaffee und nicht Schaum und auch kein Gerät, das Tag und Nacht am Strom hängt. Ich empfehle Arabicakaffee und rate von Milch und Zucker ab, sie belasten nur den Magen. Schwarz wie die Nacht und ohne Zicken und Allüren.


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Bild: Herbert Goetsch on Unsplash