Fotocredit: Pixabay/pasja1000
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Endlich weniger Zucker – wie viel Zucker braucht der Mensch und wie kann man seinen Zucker Konsum sinnvoll reduzieren?

Dass Zucker nicht gerade gesund ist, das wissen wir denke ich alle. Sein dauerhafter Konsum, sei es bewusst oder versteckt, macht uns mit der Zeit krank. Manchmal ist es uns gar nicht bewusst, wo wir überall Zucker konsumieren. Ketchup oder Fruchtjoghurt beispielsweise sind voll davon. 

Häufig kann anhand der Zutatenliste auf Produkten gar nicht nachvollzogen werden, welchen Zucker wir uns da eigentlich gerade in die Figur pfeifen. Er kommt getarnt daher als Saccharose, Laktose, Fruktose, Dextrose, Maltose oder Dicksaft. Auch gerne mal als Malzextrakt oder Süßmolkepulver. 

Als Alternative greifen wir dann zu Light-Produkte, im Glauben, dass die zuckerreduziert und somit gesünder sind. Falsch gedacht, denn so haben zwar keine Kalorien, aber Alternative Süßungsmittel jedoch können sich anders auf unsere Gesundheit auswirken. Beispielsweise nehmen sie Einfluss auf unsere Darmflora und führen auch noch dazu, dass wir mehr davon essen. 

WIE VIEL ZUCKER BRAUCHEN WIR? 

Fotocredit: Pixabay/Couleur
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Einen tatsächlichen Bedarf an freiem Zucker, also nicht aus anderen Lebensmitteln umgewandeltem, haben wir Menschen nicht. Denn unser Organismus kann zur Energieversorgung unseres Gehirns gut und gerne den Zucker aus Kartoffeln, Hülsenfrüchten oder Vollkornbrot herausholen. 

Eigentlich reicht uns das schon aus und wir sollten nur etwa 3-5 Teelöffel Zucker zusätzlich zu uns nehmen, damit es uns nicht schadet – guess what, die Realität sieht hier sehr viel anders aus. 
Dass wir dem Zucker verfallen sind, ist aber nicht mal unsere eigene Schuld. Das ist evolutionär bedingt einfach so, denn „süß“ war immer ein eindeutiges Merkmal, dass ein Nahrungsmittel nicht giftig ist. 

BYE BYE ZUCKER

Wenn wir sehr an Zucker gewöhnt sind, kann die Abgewöhnung echt schwer fallen. Doch sobald sich er Körper daran gewöhnt hat, nimmt er die Zuckerfreiheit als neues Richtig an und verlangt nicht mehr danach.

Mit diesen Tipps gelinkt es auch den größten Zucker-Junkies ohne Zucker zu leben

1- KEINE SÜSSIGKEITEN IM HAUS 

Wenn du gar nicht erst die Chance hast, in Versuchung zu kommen, dann fällt der Verzicht auch wesentlich leichter. So kannst du gar nicht aus der Gewohnheit heraus naschen. Wenn immer etwas in der Lade liegt, dann ist es viel schwieriger zu verzichten, als wenn gar nicht erst die Möglichkeit des Naschens besteht. 

2- STAY HYDRATED 

Wusstest du, dass Heißhunger gar nicht immer Heißhunger sein muss, sondern schlichtweg auch falsch interpretierter Durst sein kann? 
Manchmal kann das Signal des Körpers falsch gedeutet werden, dabei ist er einfach nur leicht dehydriert. Greif hier am besten zuerst zu Wasser und ungesüßten Tees, bevor der Griff zur Schokolade getan wird. 

Fotocredit: Pixabay/congerdesign
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3- STEP BY STEP

Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Somit ist es ein erster Schritt vielleicht den Zucker in deinem Kaffee zu halbieren oder beim Backen darauf zu achten, ob es auch mit weniger klappt. Vielleicht gibt es sogar das ein oder andere Zuckerfreie Rezept, das lecker klingt und ausprobiert werden will?! 

4- ACHTSAM ESSEN 

Alles, was unser Körper unbewusst tut, ist quasi nicht geschehen. Wenn du also etwas Süßes nebenbei gegessen hast, dann hat dein Körper das gar nicht registriert und wird nach kurzer Zeit schon wieder danach schreien. 

Besser ist es hier wirklich bewusst und achtsam zu essen und alle Sinne miteinzubeziehen. So bekommt es nicht nur dein Körper ganz aktiv mit, du kannst alles auch noch so richtig genießen, weil du so richtig bei der Sache bist. 

5- STRESS LASS NACH 

Viele Menschen greifen rein aus einer Stresssituation heraus zu Süßigkeiten, als schnelle Seelentröster. Langfristig bietet das aber keine Abhilfe. 
Hier empfehle ich dir viel mehr Yoga, Achtsamkeitsübungen und Meditation zu praktizieren. Auch Bewegung an der frischen Luft oder eine Wanderung durch die Natur helfen dir, deinen Geist nachhaltig frei und wach zu bekommen.